Friedbert W. "Pablo" Böhm  Es ist nicht, dass einem dort die Würste in den Mund wachsen, aber Schlaraffenland ist wirklich ein ausserordentlicher Erdenfleck: Fruchtbare Erde, mildes Klima, Bodenschätze, Wasser, Wind und Sonne im Überfluss, kaum Erdbeben, ausserdem alle Landschaftsformen und  -schönheiten, die man sich wünschen kann.

      Es liegt nur etwas abseits, am Steiss der Welt sozusagen. So war Schlaraffenland lange Zeit unbekannt und beinahe unbewohnt. Die wenigen Einheimischen lebten in ärmlichen Hütten an den Flussufern. Sie kannten weder Metalle noch Rad noch Pferd. Dennoch brauchten sie nicht  zu hungern, denn die Flüsse waren voller Fische und an Land die fetten Rattenhasen und Wildhühner so zahlreich und zutraulich, dass man sie beinahe mit der Hand, schlimmstenfalls mit ein paar durch Schnüre verbundenen Steinkugeln fangen konnte. Schlaraffenland eben. Auf die Idee, die Erde anzukratzen und etwas anzupflanzen, kam keiner.

      Irgendwann erschienen Eroberer aus einem entfernten Erdteil. Fruchtbares Land interessierte sie nicht. Ihnen ging es um Gold und Silber. Da sie das in Schlaraffenland nicht gleich fanden, fuhren sie weiter. Ihre Fuss- und Geschlechtskranken liessen sie zurück in einer kleinen Siedlung an einer grossen Flussmündung, zusammen mit Eisen, Rad und Pferd. Und mit ein paar Rindern.

      Das Rad war den Einheimischen egal. Aber Pferd und eiserne Lanzenspitzen kamen ihnen sehr zupass, um die bald verwilderten und sehr zahlreich gewordenen Rinder zu jagen. Das war doch etwas anderes, als zu Fuss den Schafkamelen nachzurennen! Die Einheimischen wurden bald zu verwegenen Reitern und Jägern. Und natürlich auch Kriegern, denn die jetzt viel grösseren und ergiebigeren Jagdgründe mussten doch gegen Nachbarn verteidigt oder ihnen abgetrotzt werden.

      Vermehrt hatten sich nicht nur Rinder und Pferde, sondern auch die Eroberer. Jetzt gab es immer mehr Siedlungen und alle lebten, genau wie jetzt die Einheimischen, von den Rindern. Da konnte es nicht ausbleiben, dass Alteingesessene und Neuankömmler sich in die Haare kriegten. Die Letzteren betrachteten die Rinder als ihr Eigentum und die Ersteren das Land, auf dem die Rinder lebten. Die Ersteren holten sich die Rinder aus den Siedlungen und dazu auch gleich ein paar Frauen. Und die Letzteren rächten sich mit Remington und Telegraph.

      Pack schlägt sich – Pack verträgt sich. Die ähnliche Lebensweise und der häufige Austausch von Frauen bedingten nach einigen Generationen einen neuen Menschentyp: den des Schlaraffiers. Er hat alle Eigenschaften, die man braucht, um auf einer ständig bedrohten Einöde zu überleben: Wachsamkeit, Tollkühnheit, Kreativität, überbordende Gastfreundschaft und jene Missachtung der Autorität, die den eingefleischten Individualisten kennzeichnet.

      Natürlich waren diese an sich recht lobenswerten Eigenschaften keine guten Voraussetzungen für ein friedliches und fortschrittliches Gemeinwesen. So ist es nicht besonders zu verwundern, dass die Schlaraffier, sobald sie sich der ursprünglichen Fremdherrschaft der Eroberer entledigt hatten, mehrere Generationen hindurch sich gegenseitig die Köpfe einschlugen. Als sie davon sehr ermüdet waren, wurden sie von einer ganz fremdartigen Entwicklung überrascht.

      Einige Söhne Wohlhabender hatten sich statt auf das Rinderhäuten aufs Studium verlegt. In Büchern hatten sie von wunderlich Neuartigem gelesen, das sich in fremden, entfernten Ländern zutrug und sie waren dort gewesen, hatten diese Dinge neugierig betrachtet und gewissenhaft analysiert. Wohlstand, und zwar unvorstellbar schnell sich ausbreitender Wohlstand, wurde dort nicht mehr durch Eroberung, sondern durch industrielle Produktion erzielt. Dafür brauchte man Wissenschaftler, Ingenieure, Architekten, Unternehmer. Und da man diesen nicht zumuten konnte, von Wenigen willkürlich regiert zu werden, musste man die Macht mit ihnen teilen. Demokratie wurde das genannt. Hierfür waren gewisse Prinzipien, etwa Gewaltenteilung, und gewisse Spielregeln erforderlich, deren Bandbreite in einem Rahmengesetz, der Verfassung, festzulegen waren.

      Diese Gruppe intelligenter, gebildeter, fortschrittlicher und mutiger Schlaraffier verstand es, den gerade mächtigsten Landlord von ihren Ideen zu überzeugen. Er verpasste also Schlaraffenland eine Verfassung, und zwar eine der besten, die es überhaupt gab. Und er trat – ein absolutes Novum in der Geschichte des Landes – die Macht an zivile, kompetente, frei  gewählte Bürger ab.

      Von alledem verstand das Schlaraffiervolk so gut wie nichts. Es war aber ganz froh, dass jetzt einigermassen Ruhe und Ordnung herrschten und man das Leben ungestörter geniessen konnte. Dazu war es förderlich, dass es zahlreiche neue Einwanderer gab. Diese kamen zwar aus jenen fortschrittlichen Ländern, denen man die neue Staatsform abgeguckt hatte, aber nicht, um deren Prinzipien und Ideen zu verbreiten, wie es die Idee der Verfassungsväter gewesen war, sondern um besser zu leben. Denn das konnte man in Schlaraffenland allemal. Zwar adoptierten de Einwanderer nicht sogleich die landesübliche Unbekümmertheit, sondern sie pflügten den Boden und produzierten allerlei Dinge, die man bisher hatte teuer importieren müssen. Dazu waren sie in der alten Heimat erzogen worden. Aber es gefiel ihnen sehr, dass sie dafür weniger arbeiten mussten und besser bezahlt wurden als dort.  

         Unter der Führung der kultivierten Elite und mit der Arbeit der Neuankömmlinge nahm Schlaraffenland einen überraschenden Aufschwung. Diesem war auch durchaus  der Umstand zuträglich, dass im Rest der Welt, der sogenannten Alten, immer weniger Bauern immer mehr Stadtleute zu ernähren hatten, so dass die billige und gute Nahrung, die Schlaraffenland jetzt zu produzieren wusste, reissenden Absatz fand. Plötzlich schwammen die Schlaraffier im Geld und wurden vom Rest der Welt bewundert und hofiert. Die renommiertesten Ingenieure und Architekten kamen und bauten Strassen, Brücken, Dämme, Kanäle, Eisenbahnlinien, auch viele Schulen, vor allem aber prächtige Paläste für die reichen Schlaraffier. Weltkultur hielt Einzug: an vielen Theatern und einem der grössten Opernhäuser der Welt gastierten die berühmtesten Künstler und die hauptstädtischen Salons schmückten sich mit internationalen Literaten und Wissenschaftlern.

      Jetzt war man wer! Natürlich schrieben die Schlaraffier ihren Erfolg nicht den günstigen Umständen zu, sondern ihrer eigenen Schaffenskraft. „Das Beste, was wir haben, ist unser Volk“, sagten die Regierungen und die Leute glaubten es gern. Schon im Kindergarten wurde den Kleinen jeden Tag die stolze Fahne gezeigt und ihnen eingetrichtert, dass sie das Privileg hatten, im schönsten und reichsten Land der Welt geboren worden zu sein. Damit wollte man vor allem die Einwanderer integrieren, deren Treue man sich noch nicht so ganz sicher war. Diese liessen sich gern davon überzeugen, dass „Gott Schlaraffier ist“, wie man sagte.

      Es gab da nur eine Schwierigkeit, die allerdings nicht erkannt wurde. Statt mit ihrem Beispiel des Fleisses, der Disziplin, der Bescheidenheit und Sparsamkeit die Schlaraffier zu einer Lebensweise zu animieren, die der Entwicklung in den fernen Kernländern gemäss gewesen wäre, übernahmen die Einwanderer recht schnell das traditionelle laissez-faire ihrer neuen Landsleute. Prinzipien wie „der Schlaue lebt vom Dummen; der Dumme lebt von seiner Arbeit“ sind eingängiger als die protestantische Arbeitsethik. Schon die  Kinder und Enkel der Einwanderer wurden in der Wolle gefärbte Schlaraffier.

      Gleichzeitig waren die fortschrittlichen Ideen der Verfassungsväter weitgehend in Vergessenheit geraten. Ohnehin waren diese dem Schlaraffiervolk übergestülpt und von diesem nie wirklich begriffen oder gar akzeptiert worden. Man hielt den Anschein einer demokratischen, rechtsstaatlichen, pluralistischen Republik aufrecht, aber die Macht lag wieder bei den Patriarchen und Interessengruppen und Recht bekam meistens nur der Einflussreiche.

      Das tat dem Wohlstand Schlaraffenlands zunächst keinen Abbruch. Im Rest der Welt lief es nämlich nicht besonders gut. Es gab fürchterliche Kriege und wirtschaftliche Katastrophen, so dass man sich in Schlaraffenland weiterhin als privilegiert betrachten durfte. Ausserdem brachte die auswärtige Misere viele neue Einwanderer, die ihre Tugenden und gelegentlich auch ein wenig Kapital mitbrachten und die schlaraffischen Dinge am Laufen hielten.

      Allerdings änderte sich dies, als in der übrigen Welt wieder mehr Ruhe eingekehrt war. Die Menschen dort vertrugen sich, krempelten die Ärmel hoch und bauten ihre maroden Länder wieder auf. In einer einzigen Generation konnten der alte Wohlstand wiedergewonnen und ungeahnte Zukunftsperspektiven eröffnet werden. Überall entstanden neue, bessere, billigere Techniken, Produkte, Dienstleistungen. Sogar auf einem so traditionellen Gebiet wie der Landwirtschaft wurden die Erträge vervielfacht, so dass man auf Nahrungsmittel aus Schlaraffenland nicht nur nicht mehr angewiesen war, sondern diesen sogar auf den Weltmärkten Konkurrenz machte.

      Damit war der importierte Geldsegen in Schlaraffenland beendet. Aber nicht der Anspruch der Schlaraffier, all die schönen neuen Dinge zu besitzen, die es jetzt in Übersee massenhaft gab: Kühlschränke, Fernseher, Autos, Flugzeuge, dann Computer und Handies. Sie liessen sich das kommen und zahlten in bar, bis die Reserven aus besseren Zeiten aufgebraucht waren. Dann kauften sie auf Kredit, bis dieser sich erschöpfte. Sie holten sich Lizenzen und liessen sich Fabriken finanzieren, um diese Dinge selbst herzustellen, aber wenn sie mit viel Mühe etwas Altes, Teures und nicht besonders Gutes gebastelt hatten, gab es draussen längst etwas Neues, Billiges und Besseres. Dank ihrer sprichwörtlichen Pfiffigkeit erfanden die Schlaraffier auch alle möglichen Finanztricks, probten wiederholte Male sämtliche Wirtschaftsmodelle und    -massnahmen aus, die irgendwo auf der Erde je erfunden worden waren, aber der Rückschritt im Lande war unaufhaltsam.

      „Das kann doch nicht angehen“, sagten sich die Schlaraffier, „wir sind doch die intelligentesten Leute der Erde und überreich an natürlichen Ressourcen. Wenn es uns immer schlechter geht, muss das ausserordentliche Ursachen haben!“ Einige vermuteten diese Ursachen bei fremden Imperien oder Konzernen, andere bei der einheimischen Oligarchie, wieder andere bei den Kommunisten, Faschisten, Juden, korrupten Gewerkschaften oder geldgierigen Unternehmern, die geheime ausländische Interessen vertraten und so den so oft verkündeten Aufstieg Schlaraffiens zur Grossmacht immer wieder verhinderten. Und darüber geriet man derart in Streit, dass man sich wieder die Köpfe einschlug, beinahe wie zu Zeiten der Warlords. Eine Zeitlang versuchten die Schlaraffier, sich zu vertragen, aber der Stolz und die verblendete Rechthaberei der verschiedenen Fraktionen schwelten weiter und verhinderten jede vernünftige Aktivität, die Fortschritt hätte bringen können. Dadurch wurden Mängel und Teuerung und Unordnung immer ausgeprägter, bis es schliesslich kaum noch Treibstoff, Strom und Kartoffeln gab und die öffentliche Sicherheit so vernachlässigt war, dass man seiner Haut nicht mehr sicher sein konnte. Statt neue Einwanderer anzulocken, für die es Platz gegeben hätte, vergraulte Schlaraffenland zahlreiche Nachkommen der früheren Ankömmlinge, gerade die am besten Ausgebildeten, die in die Heimat ihrer Vorfahren zurückkehrten.

      Das war zu einer Zeit des weltweit sprunghaften Anstiegs der Kommunikation. Beinahe jeder hatte ein tragbares Telefon und surfte im Internet. Auch konnten nicht nur die Reichen ins Ausland reisen. Die blühende Tourismusindustrie karrte Tausende Schlaraffier nach Übersee und brachte von dort Zehntausende von Besuchern. Die Welt wuchs zusammen. Jetzt war es nicht nur eine gebildete Minderheit, die sich über die Zustände und Entwicklungen im Rest der Welt unterrichten konnte; fast alle konnten das. Natürlich galt die grösste Aufmerksamkeit der Schlaraffier dem Fussball und der Rockmusik dort draussen. Aber es war unvermeidlich, dass mit der Zeit auch über Gesellschaftliches gelesen, gehört, nachgedacht und diskutiert wurde.

          Und da begann den Schlaraffiern ein Licht aufzugehen. Sie erkannten, dass die wohlhabendsten und geachtetsten Länder der Erde nicht die mit den grössten natürlichen Reichtümern oder den imposantesten Waffenarsenalen waren, sondern die mit der besten Produktivität. Dort war man absolut nicht intelligenter und es wurde auch nicht mehr gearbeitet als zuhause, stellten die Schlaraffier fest, man lebte und arbeitete nur konzentrierter, disziplinierter, zielstrebiger, zuverlässiger und hatte Gemeinsinn. Das war etwas, was die Gründergeneration Schlaraffenlands nicht erkannt hatte: Es kam nicht so sehr auf eine schöne Verfassung an. Wichtig war in erster Linie, ein Umfeld des allgemeinen Vertrauens zu schaffen, der gegenseitigen Verlässlichkeit, in dem jeder Bürger darauf hoffen konnte, dass seine Anstrengungen begleitet und irgendwann erfolgreich sein würden. Und dann natürlich, zweitens, auf gleiche Chancen für alle Bürger auf Bildung und Sicherheit.

      Zuerst waren es nur wenige Intelektuelle, die ihre Mitbürger davon zu überzeugen versuchten, dass es wichtiger war, seine Pflicht zu erfüllen und sein Wort zu halten, dies seinen Kindern bei- und seinen Nachbarn nahezubringen, als die richtige Ideologie zu besitzen und mitreissende Reden zu halten. Die Schlaraffier hörten zu, verglichen mit dem, was sie von draussen gehört hatten, und stimmten bei. Allmählich entdeckten die Medien, dass das Publikum seriöse Beiträge mehr schätzte als ordinäres Geschwafel. In den Schulen wurde Druck der Eltern spürbar, den Kindern nicht nur leeres Wissen und Vaterlandsstolz zu vermitteln, sondern auch Realitätssinn, Toleranz und Selbstkritik. Es rief zunächst Erstaunen hervor, als Politiker Erfolg hatten, welche dazu aufriefen, die Ursachen für Misserfolge nicht draussen, sondern vor der eigenenTür zu suchen und die nicht mehr eine Grossmacht Schlaraffenland propagierten sondern eine fleissige, ordentliche Gesellschaft, die in friedlich-bescheidenem Austausch mit dem Rest der Welt lebt. Doch dann setzte sich die Richtigkeit dieser Einstellung auch bei anderen Meinungsbildnern durch und begann, Gemeingut zu werden.

      Anfangs merkte man kaum, dass sich in Schlaraffenland etwas geändert hatte; nur auf den Strassen lag etwas weniger Abfall und die Anzahl der Verkehrstoten ging zurück. Peu a peu jedoch wollten die Bürger ihre neue Denkungsart in der Politik verwirklicht sehen. Sie forderten Transparenz und Kontrollmöglichkeiten. Es wurde eine Art persönlicher Verhältniswahl eingeführt, so dass jeder Wähler seinen Abgeordneten kannte und ihn für Dinge verantwortlich machen konnte, die ihm nicht gefielen. Die Volksvertreter waren nun keine Erfüllungsgehilfen der Regierung mehr. Korruption und Vetternwirtschaft und die chronische Steuerhinterziehung gingen auf spektakuläre Weise zurück, so dass wesentliche neue Mittel für Erziehung, Gesundheit und die lang vernachlässigte öffentliche Sicherheit zur Verfügung standen. Es gab jetzt keinen Zweifel mehr, dass die Priorität im Lande das Erziehungswesen zu sein hatte. Ein ambitiöses Lehrerbildungsprogramm, verbunden mit leistungsorientierten Verbesserungen für die bis dahin unterbezahlten Lehrer schaffte die Voraussetzungen für einen Bildungsschub. Die verlassenen und verlotterten Schulen in den dünnbesiedelten Landesteilen wurden ohne Ausnahme an das Strassennetz angebunden und zu regionalen Entwicklungspolen ausgebaut. In den Armutsvierteln der Grossstädte kehrte Hoffnung ein, denn statt Almosen auszuteilen, unterstützte und kontrollierte der Staat die dort entstehenden Selbsthilfeorganisationen. Die Abgeordneten säuberten das Rechtswesen von einer Unzahl unnötiger, widersprüchlicher und verfassungswidriger Gesetze. Nun konnten die Richter (die jetzt auch keine unzulässigen Einmischungen der Politiker mehr zu befürchten hatten) eingängiger und vor allem schneller urteilen.

Die neue Rechtssicherheit beflügelte Investitionen. Da es nun eine unabhängige Zentralbank und verlässliche Spielregeln gab, kehrten milliardenschwere Fluchtgelder zurück, die von den Schlaraffiern angesichts der Unzuverlässigkeit ihres Landes seit Jahrzehnten im Ausland geparkt gewesen waren. Diese Milliarden multiplizierten sich in einem nun gesunden und vertrauenswürdigen Finanzsystem, finanzierten zahlreiche neue Projekte, Produktionsstätten, Unternehmen und Hunderttausende sicherer Arbeitsplätze für die Arbeitslosen und die mit der Zeit immer besser ausgebildeten Schulabgänger.

      So wurde zu Beginn des XXI. Jahrhunderts aus einem zerrütteten, populistischen, wirklichkeitsfremden Staat – nein, keine Grossmacht, sondern ein allseits geachtetes, friedliches und wohlhabendes Gemeinwesen, das mit Ruhe den Herausforderungen einer überall auf der Welt als ungewiss empfundenen Zukunft entgegensehen kann. Und wenn es nicht wieder in seine alten Untugenden zurückfällt, wird es noch lange leben.

 

 

Share Button