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Im Test: E-Zigarette

Christopher RayIn der Lausitz hat das Hochwasser Existenzen weggeschwemmt. Aber laut Ministerpräsident Tillich war das kein Vergleich zum Hochwasser 2002. Folglich hält Tillich eine Übergangsfinanzierung durch die SAB für ausreichend. "Bis die Versicherungen bezahlen…". Die Versicherungen, die nach dem Hochwasser von 2002 die Policen gekündigt haben…


Ein geringer Zins wird versprochen. Ob er ähnlich gering sein wird wie beim Bankencrash, ist abzuwarten. Da gab es für die spekulierenden Banken Millionen zu Null Prozent, die "günstig" an die Kunden weitergereicht wurden. Dispo bis 12%, Überziehungen bis 17,5%. So kann man sich sanieren. Als Bank. Als Hochwasseropfer und Kunde eher nicht.

 

Ministerpräsident Tillich und Betroffene
Was Tillich den Hochwasseropfern anbietet, ist so sinnvoll, als wäre er mit hundert Blatt Löschpapier in die Lausitz gefahren, um das Hochwasser zu bekämpfen. Die angekündigten Hilfsdarlehen könnte hier kaum einer der Betroffenen bedienen. Vielleicht hätte jemand Tillich über die Situation der Lausitz informieren sollen. Seit er in Dresden sitzt, hat er offensichtlich den Überblick verloren.
 
Zur Information:
Hier haben wir die höchste Arbeitslosenquote und die niedrigsten Löhne der Republik. Wer selbstgenutzte Immobilien besitzt, hat seit Jahren an den Zinsen zu knabbern. Es wäre sicher eine lohnende Aufgabe für die Staatsanwaltschaft, zu überprüfen, wie die Finanzierungen für überteuerten Wohnbau durch die SAB zustande gekommen sind, als es noch Fördermittel für selbstgenutzten Wohnbau gab. Da wurden Menschen am Rande des Existenzminimums, und zwar an der Seite des Randes, wo es nicht mehr reicht, zum Kauf überredet und finanziert. Auch das gehört zu dem Paket "Umgang mit Lausitzern".
Zielgerichtet...
Denken wir jetzt an die Hartz-IV-Opfer und Aufstocker unter den Betroffenen. Aufstocker, Herr Tillich, sind diejenigen, deren Arbeitslohn unter dem Hartz-IV-Niveau liegt, weil hier Niedrig- und Dumpinglöhne an der Tagesordnung sind. Wenn die dennoch von Ihrem großherzigen Finanzierungsmodell Gebrauch machen würden, dann wird das wohl wieder Schwierigkeiten mit den ARGEN/Dienstleistungszentren geben. Die stellen doch erstmal die Zahlungen ein, egal was das für die Betroffenen bedeutet, wenn die auch nur den Hauch einer Chance sehen, ihre örtliche Bilanz durch Meidbewegungen zu verbessern.
Fit - Gef. Groß
Nicht zu vergessen: Die Verantwortlichen haben reihenweise versagt. Mit stundenlangen Verzögerungen, in denen die Betroffenen nicht gewarnt wurden, haben diese Institutionen einen Großteil der Schäden zu verantworten. Das Katastrophen-Management war katastrophal. Vielleicht sollte man hier nach den wirtschaftlich Verantwortlichen suchen, und die haftbar machen.
 
Sie dürfen jetzt weitermachen
Ihr
Christopher Ray
 
Hintergrund:
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Kommentare   

 
+2 #6 Gugger 2010-08-13 18:23
Die sind flexibel geworden: Spenden werden nicht auf Hartz-IV Bezüge angerechnet. Hat gerade das Bundesarbeitsmi nisterium bekannt gegeben.
Schlimm genug, dass die so etwas überhaupt beschließen müssen.
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+4 #5 Nicole Laube 2010-08-11 21:43
Stimmt Jens! Das Hochwasser 2010 ist doch nicht weniger tragisch als das 2002, nur weil es "kleinflächiger " war ...
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+6 #4 jens czerwinka 2010-08-11 18:40
Sehr geehrter Herr Tillich! Respekt zu Ihrem Aufstieg als Landesvater. Ok, wir machen alle mal Fehler.. Aber das Hochwasser 2010 mit dem Hochwasser 2002 zuvergleichen ist eine Schande fuer einen Ministerpraesid enten!!!!. Mit welchem Recht bewerten Sie Opfer? Fuer Sie spielt es also eine Rolle ob 50000 oder 5000 Menschen ihre Existenz verloren haben. Gratulation! Vielleicht versuchen Sie im naechsten Leben Ihr Glueck als Boersenmagler.

Hilsen Jens Czerwinka
Norwegen
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+2 #3 Angelika Mütz 2010-08-11 14:34
Schöne Aufklärung, Herr Ray. Ob Herr Tillich und die anderen Politnasen das verstehen? Eher nicht. Die Realität ist denen zu fremd.
LG
Angelika M.
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0 #2 Eberhard 2010-08-11 11:42
MINDESTLOHN
natürlich.
Tschuldigung :oops:
Eberhard
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+2 #1 Eberhard 2010-08-11 11:39
Die sind so blind, diese Politiker. Der Görlitzer Oberbürgermeist er ist eine erfreuliche Ausnahme. Alle anderen sollte man mit dem Hochwassermüll aus ihren Ämtern entfernen.
Wenn der Abstand von Hartz-IV zu den Löhnen so groß wäre, wie der Abstand unserer Politiker zu den Bürgern, hätten wir einen Mindestloh von 100 Euro die Stunde.
Grüße Eberhard
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