ChristopherRay082012FAKTuell-FotoDie Frankfurter Rundschau eröffnete heute Morgen in ihrer Online-Ausgabe mit folgender Hurra-Meldung:

Arbeitslose - Tschüss Jobcenter
Bis zu 200.000 Langzeitarbeitslose könnten eine dauerhafte, regulär bezahlte Stelle bekommen. Der Bundesrat befasst sich heute mit einem Vorschlag von sieben Bundesländern. Der DGB unterstützt den Vorschlag.
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Das Land Brandenburg schlägt zusammen mit sechs anderen rot oder rot-grün regierten Ländern Folgendes vor: Wenn ein Unternehmen einen Langzeitarbeitslosen einstellt, soll der Staat bis zu 75 Prozent der Lohnkosten übernehmen. Die Zuschüsse könnten bis zu fünf Jahre gewährt werden, damit die Menschen nicht nach kurzer Zeit wieder zum Jobcenter müssen. Voraussetzung sei, dass die Arbeitslosen ohne diese Hilfen nicht in reguläre Jobs vermittelt werden können.
Quelle: Frankfurter Rundschau

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen und dann durch den Kopf gehen lassen. Gehen wir nur von einem Einkommen von 1.500 Euro aus, dann erhalten die Unternehmen pro Kopf einen staatlichen Zuschuss von 1.125.- Euro im Monat. Und das 60 Monate lang.  Mindestens. Denn sicher gelten die 75% auch für die sogenannten Lohnnebenkosten.

Was bedeutet das in der Praxis?
Ganz einfach: Eine Unternehmensförderung.  Damit eine Wettbewerbsverzerrung erster Güte. Aber nicht nur das. Tatsächlich unterstützen wir auf diese Weise das marode Gesellschaftssystem. Unter dem Strich zahlt der Steuerzahler dafür, dass hier 200.000 Langzeitarbeitslose in die Zwangsarbeit überführt werden. Denn diese 75% Zuschuss sind nichts anderes, als eine Verwahrungs- und Kontrollprämie. Billiger als Knast.

Wie die richtige Lösung aussehen würde, ist längst kein Geheimnis mehr. Sie wissen wie die richtige Lösung aussehen würde: Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Geben wir jedem Bundesbürger ein BGE von 1.000.-€ im Monat, dann haben wir unsere Probleme gelöst. Jeder hat genügend Einkommen für das, was er braucht, und kann dann für das einen Job annehmen, was er will. Es kommt Kaufkraft in die Fläche. Unternehmer und Arbeitnehmer werden Partner auf Augenhöhe.

Sie dürfen jetzt weitermachen.

Ihr

Christopher Ray

 

LeseTipp:
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