Meinung

Friedbert W. "Pablo"  Böhm
Die schöne Rousseausche Idee, der Mensch sei edel, hilfreich und gut geboren und nur durch die Zivilisation verdorben, ist leider von der Wissenschaft unaufstehbar zu Grabe getragen. Wie alle Lebewesen von der Amöbe bis zum Schimpansen hat die Evolution den Homo Sapiens mit ausreichend Aggressivität ausgestattet, um sich in seiner Umwelt durchzusetzen; seine Erfolge dort liegen zu Tage. Was seine innerartliche Aggression anbetrifft: Nachbarlicher Zwist und Krieg sind ein beinahe selbstverständlicher Teil des Lebens von Individuen und Gemeinschaften.

Alle Bemühungen von Religionsstiftern und Gesetzgebern, Aggressionen einzuschränken – „du sollst nicht töten, nicht deines Nachbarn Frau, Ochs, Esel begehren" etc. - hatten nur recht bescheidene Wirkung. Eigentlich hatten sie gar keine. In manchen Regionen fährt man fort, sich wie zu Kains Zeiten die Schädel einzuschlagen. Und wo, wie innerhalb der Westlichen Welt, Handgreiflichkeiten tabuisiert sind, greift man sich mit Worten an sowie mit geschäftlichen Strategien, Taktiken, Kniffen, Fallen.

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Friedbert W. "Pablo" Böhm

Sie fingen damit an, dass der Fürst Geld für einen Kriegszug brauchte oder zur Bestechung anderer Fürsten für politische Vorhaben. Der Kredit gewährende Kaufmann berechnete saftige Zinsen, denn sein Risiko war beträchtlich. Wenn überhaupt, wurde der Kredit durch Ländereien abgegolten oder durch Bergwerksrechte oder andere Privilegien. Das Kreditgeschäft war nicht besonders transparent noch rational.

Nach Entstehung der ersten Republiken verminderten sich Risiken und Zinssätze. Republiken pflegen, da keine Ein-Mann-Betriebe, politisch stabiler zu sein und mit dem Geld vernünftiger umzugehen als Fürstentümer. Zurückzahlen taten aber auch sie selten. Meist fanden sich immer neue Projekte, welche die Verlängerung und am liebsten auch gleich Erhöhung fälliger Darlehen rechtfertigten.

Das ist bei Staatsschulden heute noch so. Sie werden nicht getilgt; sie werden verwaltet. Kredite an Staaten gelten als besonders risikoarm, mündelsicher, weil Staaten nicht Pleite gehen können.

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FriedbertWpabloBoehmKeine Sorge, lieber Leser, ich musste auch im Wörterbuch nachsehen, obwohl mir die Literatur viel näher liegt als das Videospiel. Ein Troglodyt ist ein Höhlenbewohner, ein Steinzeitmensch. So nennen mich meine Kinder.

Ich bin nämlich völlig ungeeignet für das moderne Leben. Unlängst versuchte ich mehrere Tage lang, meiner Frau (Frauen sind ja technisch unbegabt) die Bedienung eines Taschenschirms zu erklären. Sie hatte ihn auf- aber nicht mehr zubekommen. Ich drehte, klopfte, drückte, verschob – vergeblich. Geringer Trost nur war, dass auch unser Sohn – ein Ingenieur – 5 Minuten benötigte, um den Mechanismus zu enträtseln.

Dabei ist ein Taschenschirm selbst schon ein Fossil der Instrumentenwelt. Dingen wie einem DVD-Player (den deutschen Namen, falls er einen hat, kenne ich nicht) bin ich noch hoffnungsloser unterlegen. Ich weiß nur, dass er einer von mehreren hellgrauen Kästen mit dunkelgrauer Beschriftung ist, die mittels unzähliger Kabel mit meinem Fernseher verbunden sind.

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FriedbertWpabloBoehm Ich rede nicht von Sprache. Sprache ist reden, schreiben und Geschriebenes verstehen. Reden ist die erste Stufe von Sprache. Nie konnte ich mich auf dieser Stufe wohlfühlen. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sagen „wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?".

Als in Süddeutschland Aufgewachsener habe ich mich eine Zeitlang an den Spruch geklammert: „Die Norddeutschen sind wie eine Taschenuhr – tic,tic,tic,tic. Und die Süddeutschen – tac – wie eine – tac – Turmuhr – tac. Aber beide zeigen zur gleichen Zeit die Zwölfe an. Das ist aber bloss die halbe Wahrheit.

Reden ist der unmittelbare Ausdruck der Gefühlswelt. Damit dieser Ausdruck beim Hörer einen Eindruck erweckt, muss er dessen Gefühlswelt ansprechen. Dabei ist die Körpersprache sehr hilfreich, aber nicht ausreichend. Es müssen die Ausdrücke und der Zungenschlag dazukommen, die beim Hörer Emotionen erwecken. In aller Regel sind das Laute, welche in dessen früher Kindheit eine Gefühlswelt schufen – muttersprachliche, nachbarschaftliche, Kindergarten-, Bolzplatz-, Zeltlager- und Tanzschullaute – und recht wenig mit geschriebener Hochsprache zu tun haben.

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