*  Arbeitslosigkeit im Landkreis Spree-Neiße -
AfA2011stattBGE
Im Oktober ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Spree-Neiße gegenüber dem Vormonat nahezu konstant geblieben. Mit einer Arbeitslosenquote von 9,2 Prozent liegt die Arbeitslosigkeit um 0,2 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahresmonats.
Insgesamt waren im Landkreis Spree-Neiße im Oktober 6.113 Personen arbeitslos gemeldet. Dies bedeutet gegenüber dem Vormonat einen leichten Rückgang um 64 Personen. Im Rechtskreis SGB II ist eine Verringerung um 41 Personen, im Rechtskreis SGB III ein Rückgang um 23 Personen zu verzeichnen.

*  Arbeitslosenqoute in Sachsen -
AfAfriedhofBildFAKTuell
"Der sächsische Arbeitsmarkt ist robust. Die drei wichtigsten Arbeitsmarktindikatoren verlaufen positiv. Die Beschäftigung steigt und die Arbeitslosigkeit erreicht mit einer Arbeitslosenquote von erstmalig 8,8 Prozent ihren Tiefstand seit der Erfassung. Grundsätzlich eine erfreuliche Situation", sagte Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit.
Die Arbeitslosigkeit ist im Monatsverlauf weiter zurückgegangen.

Aktuell sind in Sachsen 186.953 Menschen arbeitslos gemeldet, 4.324 weniger als im September. Für den Monat Oktober ist ein Rückgang der Arbeitslosigkeit üblich - durchschnittlich lag er in den vergangenen drei Jahren bei rund 7.200. Ein Grund für den Rückgang der Arbeitslosigkeit im Monat Oktober liegt an den Einstellungen im Zuge der Herbstbelebung.
Dieser Rückgang trifft im Monatsvergleich für beide Rechtskreise zu. Von allen Arbeitslosen wurden 51.237 (27,4 Prozent) im Rechtskreis SGB III von einer Agentur für Arbeit und 135.716 (72,6 Prozent) im Rechtskreis SGB II von einem Träger der Grundsicherung betreut.

*  Arbeitsmarkt: Krisenzeichen ernst nehmen -
Zu den Arbeitsmarktzahlen für den Monat Oktober erklärt Brigitte Pothmer, GRÜNE, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik:
Die Nachfrage nach Arbeitskräften geht zurück, die saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen steigen und die Kurzarbeit nimmt zu. Es ist höchste Zeit, die Krisenzeichen ernst zu nehmen und arbeitsmarktpolitisch umzusteuern. Dafür brauchen wir einen Pakt gegen Kürzungen. Die Regierungsfraktionen müssen die von Arbeitsministerin von der Leyen für 2013 geplanten Streichungen gemeinsam mit der Opposition ablehnen. Die Kriseninterventionsfähigkeit der Arbeitsagentur muss wieder hergestellt werden, damit Kurzarbeit notfalls in größerem Umfang finanziert werden kann. Zudem müssen die Mittel für die Arbeitsförderung aufgestockt werden, um in die berufliche Qualifizierung und Weiterbildung der Arbeitsuchenden investieren zu können.
Die Euro- und Schuldenkrise macht sich inzwischen auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Arbeitsministerin von der Leyen ignoriert dies hartnäckig, weil sie dafür keinerlei Vorsorge getroffen hat. Im Gegenteil: Sie hat die Mittel für die Eingliederungsleistungen für Arbeitslosengeld-II-Bezieher drastisch gekürzt und der Bundesagentur für Arbeit Milliarden entzogen. Damit muss endlich Schluss sein, denn so verschärft von der Leyen die Lage.

*  Werksausschuss Eigenbetrieb Jobcenter Spree-Neiße -
Am Dienstag, dem 06.11.2012, kommt der Werksausschuss des Eigenbetriebes Jobcenter Spree-Neiße um 17:30 Uhr im Raum C.1.06 im Kreishaus, Heinrich-Heine-Straße 1 in 03149 Forst (Lausitz) zu seiner Sitzung zusammen. Die Sitzung ist öffentlich.

 

LeseTipp: Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

Share Button