Brandschutzerziehung2013DeuPol
Der Landkreise Dahme-Spreewald und Wolsztyn (Polen) erweitern die Wege der grenzüberschreitenden Jugendfeuerwehrarbeit um ein einheitliches Schulungsformat zur Brandschutzerziehung. Mehr als 40 junge Feuerwehrmänner und -frauen tauschten sich in den Bereichen Brandschutzerziehung und Jugendfeuerwehrarbeit sowie der Planung von gemeinsamen Schulungsformaten aus.

Thematisiert wurden unter anderem die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Strukturen der freiwilligen Jugendfeuerwehren in Deutschland und Polen sowie die Probleme bei der Gewinnung von Nachwuchs. Ordnungsdezernent Wolfgang Starke freut sich über das Engagement der jungen Menschen:
"Jugendfeuerwehren werden gebraucht, um Freiwilligkeit innerhalb der Feuerwehren zu sichern und um gesellschaftliches und kulturelles Leben aufrecht zu halten. Im grenz-übergreifenden Austausch mit unserem Partnerkreis Wolsztyn können die besten Erfahrungen beider Regionen zu einem verbesserten Schulungsformat kombiniert werden. Davon profitieren beide Seiten enorm."

Anhand praktischer Beispiele aus dem Herbstjugendlager mit über 350 Kindern- und Jugendlichen haben die Koordinatoren der Kreisjugendfeuerwehr Dahme-Spreewald ihren polnischen Kameradinnen und Kameraden die Methoden und Materialien zur Brandschutzerziehung präsentiert. Die ersten Rettungseinsätze wurden deutsch-polnisch am Rauchhaus simuliert.

"Das Voneinander-Lernen wird in erster Linie darin bestehen, die bewährte Struktur der Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Dahme-Spreewald, hier insbesondere im Bereich der Brandschutzerziehung, weiterhin Schritt für Schritt im Landkreis Wolsztyn aufzubauen. Geplant sind beispielsweise eine deutsch-polnische Ausbildung zum Brandschutzerzieher / Brandschutzerzieherin sowie eine thematische Kinder- und Jugendbegegnung im KIEZ Frauensee", so Starke.

Die Kreisjugendfeuerwehr Dahme-Spreewald hat sich im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und praktischen Brandschutzerziehung im Land Brandenburg eine Vorreiterrolle erarbeitet. Das Projekt wird durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk kofinanziert.

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