"Nachts liege ich da und mein Partner, mit dem ich seit 22 Jahren zusammen bin, liegt neben mir und weint. Und dann denke ich: 'Der weint um dich. Weil du sterben musst. Weil er dich verlieren wird'. Ein merkwürdiges Gefühl." Waltraud Rempe wirkt gefasst, als sie das sagt. Ihre Diagnose: Krebs. Inoperabel. Sie gilt als austherapiert.

Dr. Andreas Lohr und Waltraud Rempe  - KongressTaubenheim09032012FAKTuellFoto
Dr. Andreas Lohr und Waltraud Rempe

Als der Krebs vor einem dreiviertel Jahr am Auge festgestellt worden war, sollte sie sofort operiert werden. Das Auge sollte raus, Knochen der Augenhöhle sollten entfernt werden, dazu Bestrahlung, Chemotherapie - das ganze Programm. "Das wollte ich nicht. Ich hatte Angst davor", erinnert sie sich. Und sie suchte Alternativen.

Sie ging zu Heilern und Homöopathen, versuchte es mit Kinesiologie, Isopathie, Akupressur, Akupunktur, Orthomolekulartherapie - "ich habe einfach alles ausprobiert", erzählt sie. Vor drei Wochen wurden die Beschwerden so schlimm, dass ihr Auge fast aus der Höhle quoll. Sie ging in ihrer Not zum Arzt. Der überwies sie sofort in die Klinik. Dort dann Kopfschütteln. Zu spät - so der Tenor. Augenärzte seien damit jetzt überfordert, zumal der Tumor ins Hirn gedrungen sei.

"Ich bekam zu hören, dass man gar nicht weiß, ob das überhaupt noch zu operieren sei", erzählt Waltraud Rempe. Vor zwei Tagen der nächste Schock: Metastasen seien in der Lunge und im Magen festgestellt worden. Dann das Gespräch mit ihrer Ärztin. Und immer der Tod präsent. "Letzte Nacht habe ich nicht geschlafen. Ich habe mich ertappt, wie ich in Gedanken Abschiedsbriefe an meine Lieben verfasst habe." Und als sie das sagt, bröckelt dann doch die Gelassenheit ab, Angst tritt in ihr Gesicht, ein leises Schluchzen bahnt sich den Weg aus der Kehle, bis sie es wieder herunter schluckt. Waltraud Rempe ist für die Schulmedizin ein hoffnungsloser Fall.

Das ist einer der Gründe, weshalb sie beim Kongress mit dem Thema "Wenn Angst die Seele fesselt" in Taubenheim dabei ist. Ein Freund hat ihr das ans Herz gelegt. Einer, der gute Erfahrungen mit der Bioenergetischen Meditation von Viktor Philippi gemacht hat. "Handauflegen" nennen das manche und beschreiben damit nicht ansatzweise, was dieser Mann, der 1992 aus Kasachstan nach Deutschland heimkehrte, da eigentlich tut. "Ich leite die Energie in den Körper, löse dadurch Blockaden, die Krankheiten verursachen", erklärt er selbst. Immer sei die Seele verletzt. Vergebung, Annahme und Dankbarkeit - das seien die Säulen des gesunden Denkens. "Und nur wenn man diese lebt bleibt man auch gesund", so Philippi.

Was da von manchem als Scharlatanerie oder Esoterik abgetan wird, wirkt ganz offensichtlich. Diesen Schluss legen nicht nur Erfahrungsberichte Betroffener nahe. Eine 21 Monate dauernde Studie, an der zahlreiche Fach- und Allgemeinärzte beteiligt waren, zeigt, dass sich im Schnitt in 76 Prozent aller Fälle die Beschwerden gebessert hatten. Die statistische Irrtumswahrscheinlichkeit sei zudem 100-mal geringer, als es in Studien gefordert wird, die zur Zulassung von Arzneimitteln führen.

Waltraud Rempe hat ihre erste Behandlung inzwischen hinter sich. "Das hat mir sehr gut getan", sagt sie. "Ich bin ruhig geworden, ich habe diese Ruhe so gebraucht." Die Meditations-CD, deren Musik sie nicht wirklich mag, hört sie dennoch gern. "Ich merke, dass da etwas wirkt", meint sie.

Ihre schlimme Angst, sie sei nicht verschwunden, aber gedämpft. Und doch: "Ich habe auch so viel Wut in mir", sagt sie. Wut auf die Mediziner, Wut auf die Heiler, zu denen sie "bestimmt 10.000 Euro" geschafft hat, das Geld, das sie nach dem Tod ihrer Mutter geerbt hatte. Und immer wieder diese Angst.

"Ich hatte Angst, Hoffnung zu haben", sagt Waltraud Rempe leise. "Angst, falls alles wieder umsonst ist." Aber da ist eben auch Hoffnung. Und vielleicht auch ein gewisser Trotz. Denn irgendwie steht Waltraud Rempe auch neben sich, betrachtet sich und kann sich nicht vorstellen, diese Welt schon jetzt zu verlassen. "Sicher, sterben muss ich irgendwann, aber nicht 2012."

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Hintergrund: Viktor-Philippi.de

 

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