Ihre Nichte hatte ihr immer wieder in den Ohren gelegen. Biomeditation solle sie machen. Dann werde sie sehen, wie schnell sie gesund werde. Doch für Ursula Seliger war das der reine Spuk.

Ursula Seligeri  *  KongressTaubenheim11032012FAKTuellFoto
Biomeditation * Vordergrund: Ursula Seliger und ihre Biosens


"Ein Kasache, der in seinem Schloss jotwede wohnt und die Hand auflegt, will meine Nichte heilen. Und dafür bezahlt sie auch noch Geld. Ich war fassungslos", erinnert sie sich. Immerhin ist sie Naturwissenschaftlerin. Und dass ihr Bruder, der das ebenfalls ist, sich auf so etwas einließ, das verstand Ursula Seliger schon mal überhaupt nicht. Sie blieb bei der Schulmedizin.

Hashimoto Thyreoiditis - eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse - und Schuppenflechte hießen ihre Probleme. Seit ihrem Studium litt sie unter letzterer. Die Fußsohle juckte höllisch, irgendwann brach die Stelle auf, das Gehen war nur unter Schmerzen möglich. Dazu kam später die Schilddrüsenerkrankung. Ihre Schilddrüse sei "löchrig wie ein Schweizer Käse", so die Diagnose ihrer Ärztin.

"Ich fiel in ein Loch, bekam Panikattacken", erzählt sie. Sie bekam Angst als Pflegefall zu enden. Sie versuchte es mit Homöopathie, praktizierte Joga und schließlich freundete sie sich doch mit dem Gedanken an, die Biomeditation zu probieren.


Eine Methode, die Viktor Philippi entwickelt hat. Durch die bioenergetische Meditation werden Blockaden im Körper aufgelöst. Blockaden, durch die die Krankheiten letztlich entstehen. Bei der Methode leitet der Behandler Energie in den Körper des Klienten. Was im Volksmund gern als "Hand auflegen" bezeichnet wird, ist allerdings viel komplexer. Der Klient liegt währenddessen entspannt auf dem Rücken und meditiert. Der Biosens - so die Bezeichnung für den ausgebildeten Anwender der Bioenergetischen Meditation - erspürt nicht nur Blockaden, sondern kann auch gezielt in diese Bereiche Energie leiten.


Und das offensichtlich mit Erfolg. Eine 21 Monate dauernde Studie, an der zahlreiche Fach- und Allgemeinärzte beteiligt waren, hat gezeigt, dass sich im Schnitt in 76 Prozent aller Fälle die Beschwerden gebessert hatten. Die statistische Irrtumswahrscheinlichkeit ist zudem 100-mal geringer, als es in Studien gefordert wird, die zur Zulassung von Arzneimitteln führen.


Ursula Seliger nahm als Probandin an einer Studie teil, die im Rahmen des damals 5. Internationalen Kongresses der Theomedizin durchgeführt wurde. Sie bekam bioenergetische Behandlungen. Das war vor einem Jahr. "Es war anfangs sehr schmerzhaft", erzählt sie. Anschließend war sie so "erfrischt, wie schon lange nicht mehr". Weil es ihr so gut getan hatte, blieb sie dran. Heute ist ihre Schuppenflechte fast verschwunden. Nur noch eine kleine Stelle am Fuß und eine am Finger erinnern daran. "Ich habe fast Ruhe", sagt sie.


Auch bei ihrer Schilddrüse hat sich viel getan. Das ergab die jüngste Untersuchung bei ihrer Hausärztin. Deren Kommentar: "Ihre Schilddrüse sieht doch gar nicht so schlecht aus." Kaum Strukturveränderungen, normal groß. "Das passt überhaupt nicht zu der Diagnose mit dem Schweizer Käse", meint Ursula Seliger.


Eine Entwicklung, die auch für Schulmediziner beeindruckend ist. Dr. med. Julia Günther-Pusch kennt selbst fast nur Fälle, in denen die Patienten bei Hashimoto Thyreoiditis lebenslang auf Medikamente angewiesen sind. Einzige Ausnahme sei eine Patientin, die sich mit der Biomeditation habe behandeln lassen. "Von den laborchemischen Werten ist bei ihr nichts mehr nachweisbar und auch von den Symptomen deutet nichts mehr auf die Krankheit hin", sagt sie. Dr. med. Heinz Möller hat ähnliche Erfahrungen: "Aus schulmedizinischer Sicht ist die lebenslängliche Substitution spätestens da nötig, wo eine Unterfunktion auftritt."


Die beiden Mediziner gehören zu einem zwölfköpfigen Ärzteteam, das sich intensiv mit der Methode von Viktor Philippi auseinandersetzt. Auch zum diesjährigen Kongress in Taubenheim haben sie eine Probandenstudie durchgeführt. Diesmal ging es um das Thema Angst. 36 Frauen und Männer im Alter von 23 bis 72 Jahren haben sich daran beteiligt. Jeder hat irgendeine Phobie, Angsterkrankung oder ist depressiv. Ziel war es, herauszufinden, wie sich ihre Beschwerden durch die Behandlung mit Hilfe der Bioenergetischen Meditation verändern. Dazu bekamen sie während der drei Kongresstage sieben Behandlungen.


Zu Beginn wurden sie ausführlich zu ihren Beschwerden befragt, ebenso danach. Dazu wurde das Beck-Angst-Inventar verwendet, ein in der Psychologie üblicher Test zur Messung der Angstsymptomatik. Es handelt sich dabei um einen Fragebogen mit 21 Fragen zu Angstsymptomen, die der Patient bezogen auf die letzten sieben Tage beantworten soll. Dabei kann der Befragte seine Symptomatik auf einer vierstufigen Skala, die von minimal bis klinisch relevant reicht, bewerten.


Die ersten Ergebnisse sind beeindruckend. Vor der Studie lag der Durchschnittswert bei 22, was einer moderaten Angststörung entspricht, der zweitstärksten Stufe. Nach den Behandlungen an diesen zwei Tagen war der Wert auf 12 gesunken - milde Angst. "Ein ganz tolles Ergebnis", stellt Dr. med. Julia Günther-Pusch fest: "Das würde man mit keinem Antidepressivum innerhalb von zwei Tagen erreichen können. Das geht nicht. Die wirken gar nicht so schnell."


Ursula Seliger hat inzwischen auch persönlich Konsequenzen gezogen. Um gesund zu bleiben, versucht sie, die drei Säulen, auf denen Philippis Methode basiert - Dankbarkeit, Vergebung, Annahme - in ihr Leben zu integrieren. Denn nur so - davon ist Philippi überzeugt - bleibe man gesund.


Die ersten Erfolge haben bereits ihre Kinder zu spüren bekommen. "Sie haben mich immer während der Autofahrten getadelt: 'Mutti, du bist furchtbar, merkst du eigentlich, dass du ständig fluchst?'". Das ist vorbei. Neulich ist es Ursula Seliger selbst aufgefallen: "Ich bin jetzt beim Autofahren immer ganz gelassen."

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Hintergrund: Viktor-Philippi.de

 

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