*  Ostereier in Spremberg -
OstereiermarktHeidemuseumSpremberg21032013
Am 29. März lädt das Kreismuseum des Landkreises Spree-Neiße, Schlossbezirk 3 in 03130 Spremberg von 10:00 bis 17:00 Uhr zu dem zur Tradition gewordenen und bei den Besuchern aus nah und fern beliebten Ostereiermarkt in das Kulturschloss des Landkreises Spree-Neiße ein. Volkskünstler aus der gesamten Lausitz, zum Teil in ihrer wendischen/sorbischen Tracht, werden dazu erwartet. Sie halten dem Museum schon über viele Jahre die Treue und tragen mit ihren künstlerischen Fertigkeiten zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Man kann ihnen beim Verzieren von Ostereiern mit sorbischen Motiven auf die Finger schauen, die kunstvollen Stücke käuflich erwerben oder aber auch mit ihnen ins Gespräch kommen. Vorgeführt werden die für die Niederlausitz traditionellen Verziertechniken wie die Wachsreservetechnik, die Wachsbossier- und die Kratztechnik. Die vielen schönen Kunstwerke bieten dem Besucher ein farbenfrohes österliches Bil d, das für die Lausitz charakteristisch ist.
Neben den Ostereiern werden aber auch Stände mit unterschiedlichem Osterschmuck präsentiert. Die Besucher haben auch hier die Möglichkeit, die verschiedensten Produkte käuflich zu erwerben. Für die kleinen Besucher wird es einen Bastelstand geben, an dem sie ihre Fähigkeiten beim Verzieren von Ostereiern mit Farbe ausprobieren können.
Natürlich besteht für die Besucher des Ostereiermarktes auch die Möglichkeit, sich die Sonderausstellung "Schulzenhof - Lebensort von Eva und Erwin Strittmatter" mit den beeindruckenden Fotos von Edith Rimkus-Beseler anzusehen. Die Aufnahmen entstanden während einer 40jährigen Freundschaft der Familien Beseler und Strittmatter.

*  Leiche in abgebranntem Wohnhaus gefunden -
Die Leiche eines Mannes ist in dem abngebrannten Wohnhaus in Oppach gefundenw orden. Möglicherweise handelt es sich um einen 61jährigen, den die Polizei nach dem Brand gesucht hatte.. Die Ermittler vermuteten, dass er das Feuer gelegt haben könnte. Die Leiche zu bergen stellt sich derzeit als schwierig dar, da die Hausreste einzustürzen drohen. Die 68jährige Hausbesitzerin hatte das Feuer am Montagabend bemerkt und sich rechtzeitig retten können. Die alarmierte Feuerwehr war mit insgesamt 54 Einsatzkräften angerückt, um das Feuer zu löschen. Die Polizei suchte mit Hunden in den Trümmern nach dem Mann.

*  Schwerer Unfall am Morgen -
Ein mit Heizöl beladener Tanklaster ist heute auf der Staatsstraße 95 bei Kamenz verunglückt. Die Straße ist derzeit voll gesperrt. Der Lkw war zwischen Kamenz und Oßling von der Straße abgekommen und in den Graben gerutscht. Verletzt wurde neimand. Allerdings droht der Tankwagen umzustürzen, dann könnten rund 30.000 Liter Heizöl auslaufen. Die Feuerwehr hat den Lkw mit Stahlseilen, einem Trecker und dem Feuerwehrauto zunächst gesichert. Das Heizöl soll nun umgepumpt werden. 

*  Anklage gegen Gubens Bürgermeister -
Die Staatsanwaltscaft wirft dem Klaus-Dieter Hübner Untreue und Bestechlichkeit in mindestens sechs Fällen vor. Dabei geht es um rund 40.000 Euro. Er soll seit 2005 von den Geschäftsführern zweier Firmen in Guben und Peitz als Gegenleistung für städtische Aufträge Geschenke und Dienstleistungen angenommen haben. Hübner sitzt seit anderthalb Jahren zu Hause, weil er suspendiert wurde. Sein Gehalt erhält er allerdings weiter.

*  Geistreicher Nonsens im Senckenberg Museum -
Kurz vor dem 1. April schlagen sie wieder zu: Görlitzer Wissenschaftler, Querdenker und Problemlöser. Dieses Jahr bereits am 27. März um 19:30 Uhr im Humboldtsaal. Vier Referenten werfen in diesem Jahr ihren Hut in den Ring. Erstmalig dabei sind der Molekulargenetiker Prof. Nikolaus Blin, der Materialforscher Prof. Robert Heimann und der Zoologe Andreas Kauk, während Botaniker Jan Treiber schon den dritten Vortrag bestreitet.
Seit 1996 findet die 1.-April-Vorlesung am Görlitzer Naturkundemuseum statt. Augenzwinkernd berichten die Referenten von neuen Forschungsideen und -ergebnissen. Die Kunst in den Vorträgen liegt darin, es den Zuhörern möglichst schwer zu machen, zwischen "Dichtung und Wahrheit" zu unterscheiden. Die 1.-April-Vorlesung hat schon viele Fans, die sich auch auf die ausgedehnten und vergnüglichen Diskussionen freuen, die sich an die Vorträge anschließen.

*  Sendeanlagen für Mobilfunk -
Der 9. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Dresden hat am 19. März die Berufung einer Klägerin aus Wittichenau zurückgewiesen, die vom Betreiber einer Mobilfunksendeanlage Schadenersatz und Schmerzensgeld, die Feststellung der Verpflichtung der Beklagten zum Ersatz aller entsprechenden zukünftigen Schäden sowie die Unterlassung elektromagnetischer Strahlung verlangt hatte.
Nach Auffassung des entscheidenden Senats muss die Klägerin den Betrieb der von der Beklagten betriebenen Mobilfunksendeanlage dulden, weil sie durch die von dort ausgehende Strahlung nur unwesentlich beeinträchtigt werde.
Die mit der Strahlung verbundenen Einwirkungen auf ihr Grundstück würden die in den einschlägigen Vorschriften festgelegten Grenz- bzw. Richtwerte nicht überschreiten. Die streitgegenständliche Mobilfunksendeanlage erfülle  die Anforderungen der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV). Der Klägerin sei es nicht gelungen, darzulegen und zu beweisen, dass ein wissenschaftlich begründeter Zweifel an der Richtigkeit der in der 26. BImSchV festgelegten Grenzwerte bestehe und ein fundierter Verdacht einer Gesundheitsgefährdung durch elektromagnetische Felder unterhalb dieser Werte erhoben werden könne.
Der Senat hat die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen. Das Einlegen einer Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof ist möglich.
OLG Dresden, Az: 9 U 1265/12

*  Gesperrt -
Die Straße zwischen Oderwitz und Ninive ist vom 2. April bis spätestens 6. April wegen Brückenbauarbeiten voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die B 96, S 128, B 178 und ist in beiden Fahrtrichtungen ausgeschildert. Für den KOM-Linienverkehr sind die Aushänge an den Haltestellen zu beachten. Der Bahnübergang Spitzkunnersdorfer Straße in Niederoderwitz ist vom 2. bis 4. April gesperrt. Grund sind Gleis-und Straßenbauarbeiten.

Kinderstube vergessen -
Im Kundenbüro der Görlitzer Stadtwerke sind gestern Mittag ein Mann und eine Frau derart heftig aneinander geraten, dass sogar das Inventar Schaden nahm. Bei besagter Auseinandersetzung war die Frau getreten worden, dabei an Einrichtungsgegenstände gestoßen. Zur Schadenshöhe ist derzeit nichts bekannt. Die Polizei ermittelt nun gegen den renitenten "Kunden" wegen des Verdachts der Körperverletzung in Verbindung mit Sachbeschädigung.

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