*  Bürgerberatung in Spremberg -
AktenSammlung
Die Außenstelle Frankfurt (Oder) der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) lädt alle Bürgerinnen und Bürger der Region zur Bürgerberatung am 16. 4. 14 bis 18 Uhr in das Rathaus in Spremberg ein. Die Besucherinnen und Besucher können sich über die Möglichkeit einer Antragstellung informieren und an diesem Tag die Ausstellung "Stasi Ohn(e)Macht" besuchen. Es besteht die Möglichkeit, bei Vorlage des Personalausweises, vor Ort einen Antrag auf persönliche Akteneinsicht zu stellen.

An diesem Tag ist auch ein Mitarbeiter der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen kommunistischer Diktatur (LAkD) vor Ort. Bürgerinnen und Bürger, die in der DDR Unrecht erfahren haben, können sich hier über Möglichkeit der Wiedergutmachung beraten lassen. Für Interessierte stehen Musterakten zum Lesen zur Verfügung. Informationsschriften zur Arbeit der Behörde oder zum Wirken der Stasi sind kostenlos oder gegen eine Schutzgebühr erhältlich.

*  Zwei Fahrraddiebe in Zittau gestellt -
Gleich zwei Fahrraddiebe hat die Polizei in Zittau überführt. Auf der Friedensstraße in Zittau unterzogen Beamte der Bereitschaftspolizei zwei Personen, welche mit Fahrrädern unterwegs waren, einer Kontrolle. Ein 17-Jähriger war schon zwei Stunden vorher von den Beamten kontrolliert worden. Da hatte er allerdings noch kein Fahrrad bei sich. Ein schwarzes Mountainbike der Marke Felt 520 Q-Series, sowie Werkzeug und Schmuck wurden bei dem Jugendlichen vorgefunden und in der Folge sicher gestellt. Eine 31-Jährige war ebenfalls mit einem rot-weißen Fahrrad der Marke Germatec unterwegs, obwohl sie vorher ohne Rad gesehen wurde. Beide konnten für die Räder keinen Eigentumsnachweis erbringen. Die Frau hatte noch Drogerieartikel bei sich, welche im Zusammenhang mit einem Diebstahl zu stehen schienen. Die beiden wurden vorläufig festgenommen und auf das Polizeirevier Zittau-Oberland gebracht. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahls.

*  Blaufahrer gestellt -
Eine aufmerksame Autofahrerin rief die Polizei zu Hilfe, weil sie auf der B 98 einen Pkw BMW beobachtet hatte, der in Richtung Neustadt/Sa. fuhr. Der Wagen fuhr auffällig in Schlangenlinien. Die herbeigeeilten Beamten stellten den BMW später auf der S 156 in Putzkau. Bei dem 41-jährigen Fahrer stellten sie einen Atemalkoholwert von 2,08 Promille fest. Im Wagen saß ebenfalls der sechsjährige Sohn des Fahrers. Den Jungen nahmen die Beamten mit aufs Revier; dort holte ihn die Mutter später ab. Den Vater erwartet nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr; der Führerschein liegt schon bei der Polizei.

*  Schneeverwehungen behindern Verkehr -
Im Bereich der S 95 kam es jetzt stellenweise zu starken Schneeverwehungen, so zum Beispiel zwischen Kamenz (Abzweig am Mühlberg) und Gelenau sowie zwischen Gersdorf und Steina bzw. zwischen Steina und Pulsnitz. Hier musste der Winterdienst mit Räumtechnik zum Einsatz kommen.

*  Kaputte Glasscheibe löst Polizeieinsatz aus -
In Doberschau-Gaußig hat sich ein besorgter 38jähriger Familienvater bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass sein neunjähriger Sohn das elterliche Grundstück in unbekannte Richtung verlassen habe. Grund dafür soll ein Streit über eine zerbrochene Glasscheibe an der Hauseingangstür gewesen sein. Zur Suche nach dem Junior setzte die Polizei mehrere Funkwagen ein. Die Beamten fanden Fußspuren, die vom Wohnhaus weg in Richtung eines angrenzenden Waldstücks führten. Wegen der herrschenden Außentemperaturen (um -7 Grad Celsius) forderten die Polizisten einen Fährtensuchhund und einen Polizeihubschrauber an. Die mussten aber nicht mehr zum Einsatz kommen. Gegen 16:30 Uhr konnte der Junge von den Polizisten wohlbehalten in Gaußig gefunden werden. Der Ausreißer wurde seinen Eltern übergeben.

*  Im Tiefflug durch die Ortschaft -
Bei einer Kontrolle auf der S 100 in Bloaschütz hat die Polizei Rekorde aufgenommen. 76 Autofahrer waren schneller als die erlaubten 50 kmh unterwegs. Die gemessenen Spitzenwerte erstaunten selbst die erfahrenen Polizisten: Sie lagen bei 107 km/h und bei 136 km/h. Insgesamt 60 Fahrzeugführer müssen mit einem Verwarnungsgeld und weitere 16 mit einem Bußgeld rechnen. Und auch ein Fahrverbot wird in einigen Fällen ausgesprochen werden.

*  Gefährlicher Bus unterwegs -
Wegen seiner auffallend langsamen Fahrweise und einer starken Schräglage wurde ein polnischer Reisebus auf der Autobahn in Richtung Republik Polen kontrolliert. Die 43 Fahrgäste kamen aus Heilbronn und wollten zurück nach Polen. Bei der Kontrolle durch Beamte der Autobahnpolizei bestätigte sich der anfängliche Verdacht auf technische Mängel.
An der Vorderachse war rechts das Luftfederungssystem beschädigt und hatte einen massiven Druckverlust. Dadurch kam die extreme Schräglage des Fahrzeuges zustande. Ein kurzer Blick unter den Bus brachte weitere Mängel an der selbsttragenden Karosse zu Tage. Dem anwesenden Fahrzeughalter untersagten die Polizisten vorerst die Weiterfahrt mit dem Bus; er musste sich um ein Ersatzfahrzeug für seine Reisenden bemühen.
Die am nächsten Tag folgende detaillierte Untersuchung des Busses durch einen Sachverständigen bestätigte die erste Prognose: Der Techniker erklärte den Bus für verkehrsunsicher und untersagte den Weiterbetrieb auf bundesdeutschen Straßen. Das Fahrzeug wurde vorläufig stillgelegt, Fahrzeugschein und Kennzeichentafeln sichergestellt.

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