*  Schulstandort Zodel bleibt bestehen -
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Der Schulstandort Zodel bleibt bestehen. Das haben die Gemeinde Zodel und die Stadt Görlitz klargestellt. Zuvor hatten sich Gemeinderat Zodel und der Görlitzer Bürgermeister Michael Wieler getroffen und über die bestehende Zweckvereinbarung über die Schulträgerschaft der Stadt Görlitz im Gebiet der Gemeinde Neißeaue beraten. Hintergrund waren Gerüchte, wonach die Stadt Görlitz diese Vereinbarung kündigen wolle. Entsprechende Überlegungen der Stadt waren an die Öffentlichkeit gelangt, bevor die Gemeinde darüber informiert war. Das hatte zu Irritationen geführt.

Michael Wieler erklärte nun, dass die Stadt Görlitz weiter am Vertrag festhalte, da es keine Veranlassung gebe, den Vertrag zu kündigen. Es habe lediglich Vorüberlegungen gegeben, die aber noch nicht spruchreif gewesen seien. Allerdings müssen die Kosten offenbar angepasst werden. Darüber herrsche auf beiden Seiten Einigkeit. Hierzu würden umgehend  gemeinsam Gespräche mit der Rechtsaufsicht geführt. Der Zodeler Bürgermeister Ernst erklärt, dass die Entwicklung der Schule mit  integriertem Hort positiv verlaufe und die Gemeinde erheblich in den Standort investiert habe, der voll wettbewerbsfähig sei. Er hofft, dass die Bildungsagentur in Bautzen - wie angekündigt - nun die Besetzung des Schulleiters endgültig vornimmt.

*  Aus dem Reisezug hinter Gitter -
Ein 29jähriger Pole ist nach Ankunft seines Zuges gestern Abend in Görlitz kontrolliert worden. Die Kontrolle war durchgeführt worden, weil der Mann keinen gültigen Fahrschein besaß. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass das Amtsgericht Tiergarten wegen Diebstahls die Untersuchungshaft gegen ihn angeordnet hatte. Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Görlitz verkündete inzwischen den Haftbefehl. Bevor der Betroffene an die Justiz übergeben wurde, ist neben einer Anzeige wegen des Erschleichens von Leistungen Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet worden. Bei dem Schwarzfahrer war Methadon gefunden worden. Die 20jährige polnische Begleiterin dagegen war clean - ihr fehlte nur der Fahrschein, weshalb auch sie wegen Leistungserschleichung angezeigt wurde.

*  Motor in Deutschland gestohlen -
Ein 41jähriger ukrainischer Fahrzeugeigentümer staunte nicht schlecht, als ihm die Bundespolizei erklärte, dass der Motor seines VW-Transporters auf der deutschen Fahndungsliste steht. Die Beamten hatten während einer Fahrzeugkontrolle herausgefunden, dass das Aggregat 2009 bei Aachen von Unbekannten entwendet worden war. Ungläubig gab der geprellte Ukrainer an, er habe den Austauschmotor vor knapp drei Jahren für ein paar Dollar in Polen gekauft. Es wird nun wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.

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