*  Gut angelegtes Geld -
GoerltzAltstadtBruecke - Foto: FAKTuell
Spürbar beeindruckt zeigte sich der Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jan Mücke von seiner zweistündigen Stippvisite am Dienstag dieser Woche in der Neißestadt. Noch von hier aus postete Mücke im Facebook seine Begeisterung: "In einer der schönsten Städte Deutschlands, in Görlitz, habe ich gerade den Bund-Länder-Bericht zum Programm Stadtumbau Ost der Öffentlichkeit vorgestellt…  Viel getan, aber noch viel zu tun!

Das zeigte auch der kleine Rundgang durch das Gründerzeitviertel an der Landeskronstraße gemeinsam mit der Eigentümerstandortgemeinschaft." In der Tat zeigte sich Jan Mücke überzeugt, dass jeder Cent, mit dem der Stadtumbau in Görlitz gefördert wird, passgenau investiertes Geld ist: "Görlitz ist ein gutes Beispiel dafür, wie unsere Förderabsicht und die Programmziele erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden können." Man befinde sich in den Görlitzer Quartieren auf einem langen, aber sehr guten Weg, sei jedoch noch nicht "über den Berg", so der Staatssekretär. Ziel müsse es sein, alle Grundstücks- und Hauseigentümer und die Gewerbetreibenden zusammen zu bringen und in einem planerischen Konzept zu vereinen. Mit kontinuierlichem und ausdauerndem Engagement von Bund, Freistaat und der Stadt selbst könne die Entwicklung mittelfristig zu einer erfolgreichen Stadterneuerung führen. Vorhandene Netzwerkstrukturen wie das Quartiersmanagement müssen dazu unbedingt erhalten und weiter ausgebaut werden. "In der Stadtentwicklung ist jeder eingesetzte Euro gut angelegtes Geld. Es gibt letztlich auch keine bessere Wirtschaftsförderung.", ist Jan Mücke überzeugt. Bürgermeister Dr. Michael Wieler kann das nur bestätigen: "Um den garantierten Mehrwert für die Stadt und darüber hinaus für die ganze Region wird uns jeder Anleger beneiden. Sinnvoll eingesetzt, vervielfacht sich jeder Euro an Fördermitteln in kurzer Zeit, weil er Investitionen in Größenordnungen nach sich zieht und so Arbeit vor Ort schafft."

*  Geld für Hochwasserschadensbeseitigung -
Die Gemeinde Bertsdorf-Hörnitz hat einen Förderbescheid über knapp 50.000 Euro bekommen. Das Geld ist für die Instandsetzung des Weges "Am Seidelsberg" und für anliegende Grundstückszufahrten. Die waren durch das Hochwasser 2010 stark beschädigt worden.

Geld für Kamenz -
Sachsen stellt 390.000 Euro für die Sanierung der Ufermauer im "Herrental" in Kamenz bereit. Beim Hochwasser 2010 war sie fast zerstört worden. Kosten insgesamt: 525.000 Euro.

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