*  Amtlicher Fehler ist Schuld -
Wildschwein Frischling
Schuld an der Rückrufaktion von Wildschweinfleisch ist offenbar ein Fehler im Landratsamt. Das hat die Verwaltung jetzt bei einer Untersuchung festgestellt. Dadurch war gesundheitsgefährdendes Wildschweinfleisch und Wildschweinknacker in den Verkehr gelangt. 
Obwohl alle einschlägigen Rechtsvorschriften eingehalten worden seien, war eine Fleischprobe fehlerhaft zugeordnet worden. Dazu Landrat Bernd Lange: "Ich möchte mich für die Landkreisverwaltung bei allen betroffenen Bürgern und dem Unternehmen Mario Steinert in Horka entschuldigen.

Ich bedauere sehr, dass es zu diesem Fehler gekommen ist, zumal es bislang ein Einzelfall ist. Ich kann versichern, dass alles getan worden ist, um in Zukunft solche Fehler zu vermeiden." Allein im Bereich der Trichinellenuntersuchungspflicht fallen im Landkreis Görlitz rund 20 000 Laboruntersuchungen jährlich an, unter anderem bei Hausschwein- und Wildschweinfleisch.
Sofort nach Bekanntwerden des Verdachtes, dass mit Trichinen belastetes Wildschweinfleisch verarbeitet wurde, starteten der Landkreis Görlitz gemeinsam mit der Firma  Mario Steinert "Frisch, Eier und Wild GmbH" eine Rückrufaktion. Zudem informierte der Landkreis Ärzte und Krankenhäuser in Sachsen und Südbrandenburg. Für betroffene Bürger wurde über die Osterfeiertage eine Gesundheitshotline eingerichtet, die insgesamt von 122 Personen genutzt wurde.
 Weiterhin gilt, dass Bürger, die in dem Zeitraum vom 23. bis 27. März auf regionalen Märkten in Ostsachsen, dem Raum Dresden und Südbrandenburg Wildschweinbraten und Wildschweinknacker der Firma Steinert gekauft und verzehrt haben, sollten sich umgehend einem Arzt vorstellen.
Die vom Landkreis Görlitz geschaltete Hotline 03581-6632676 bleibt vorerst bis zum 4. April weiter bestehen.

*  Hochwasserschutzmaßnahmen -
Die Hochwasserschutzmaßnahmen am Stiebitzbach und Jordanbach in Stiebitz und Rattwitz stehen auf der Tagesordnung des Ortschaftsrates Stiebitz am 9. April 19.00 Uhr (Feuerwehr Stiebitz). Das beauftragte Ingenieurbüro wird den aktuellen Planungsstand und vorgesehene Termine zum Hochwasserschutz vorstellen. Durch die Stadt werden die Themen Fördermittelkriterien, Wasserrechtliche Genehmigungen, Baurecht und Zustimmung des Fördermittelgebers erläutert. Speziell zum Jordanbach können Anlieger Informationen und Hinweise zu vergangenen Hochwässern, Engstellen, Überflutungsflächen, Rückhalteflächen und mögliche Schutzvorkehrungen geben.
Die Stadt Bautzen ist per Gesetz für die Unterhaltung und Pflege des Albrechtsbaches zuständig. Der Albrechtsbach ist ein Gewässer an dem gehäuft Hochwasser auftritt, das mitunter große Schäden verursacht. Mit der Unteren Wasserbehörde und anderen Fachbehörden findet daher am 11. April eine Gewässerschau statt. Dabei wird der Albrechtsbach abgelaufen und auf den ordnungsgemäßen Zustand überprüft. Dabei spielen unzulässige Ablagerungen, nicht genehmigte bauliche Anlagen oder Einleitungen, aber auch die ökologische Aufwertung eine große Rolle. Der Bereich Umfluter/Czornebohstraße wird nicht Bestandteil der Gewässerschau sein, da dieser bereits besichtigt wurde. Für die Anlieger und Eigentümer des Albrechtsbaches besteht die Möglichkeit, an der Gewässerschau teilzunehmen. Nähere Informationen gibt es beim Hoch- und Tiefbauamt unter Telefon 03591 534-671.

` Per Haftbefehl gesucht -
Per Haftbefehl gesucht wurde nach einem 35jährigen Polen, der am Samstag im Görlitzer Bahnhof durch die Bundespolizei kontrolliert worden war. Das Amtsgericht Bergisch-Gladbach hatte den Mann wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Geldstrafe von 1060 Euro verurteilt und ihn zur Fahndung ausschreiben lassen. Vor der Übergabe an die Justiz war allerdings noch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu schreiben, denn in der Kleidung des Festgenommen wurde eine geringe Menge Cannabis gefunden und sichergestellt.
Ungefähr das gleiche Schicksal ereilte einen 30jährigen Polen, auf den ein Haftbefehl des Amtsgerichts Mannheim (ebenfalls wegen Gefährdung des Straßenverkehrs) ausgestellt war. Ihn erwischte die Bundespolizei heute Morgen an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf und brachte ihn später hinter Gitter. Er war schließlich nicht in der Lage, eine offene Geldstrafe von 2032 Euro zu bezahlen. Eine kleine Verzögerung gab es auch hier bei der Übergabe an die Vollzugsanstalt: Bei der Festnahme stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,84 Promille fest. Im Polizeigewahrsam wurde also noch eine Ausnüchterungspause eingelegt.

*  Rückwärts aus der Einfahrt -
Ein Pickup ist gestern mit einem Opel kollidiert, als er rückwärts aus der Einfahrt eines Supermarktes auf die Karl-Eichler-Straße fahren wollte. Beim Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro, verletzt wurde niemand.

*  Brand einer Werkzeugmaschine -
Ein technischer Defekt hat am Ostermontagvormittag Feuerwehr und Polizei in Zittau auf den Plan gerufen. Obwohl die Arbeiten über die Osterfeiertage ruhten, war bei einer Maschinenbaufirma eine Präzisionsmaschine in Brand geraten. Die Feuerwehr Zittau war mit 17 Kameraden im Einsatz und löschte das Feuer. Dennoch entstand etwa 300.000 Euro Schaden.

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