*   WALDBÜHNE JONSDORF Axel Prahl und Band
axel prahl 09b stephanieneumann - Johnsdorf Waldbuehne 2013
Der aus dem "Tatort" aus Münster bekannte Schauspieler und Grimme-Preisträger Axel Prahl gibt mit seinem Album "Blick aufs Mehr" sein Musiker-Debüt und präsentiert es mit seiner Band am 23. August, 20:00 Uhr, auf der Waldbühne Jonsdorf.

Als Achtjähriger bekam Axel Prahl die erste Gitarre aus einem schwachbunten Quelle-Katalog, als Dreizehnjähriger träumte er davon, mal eine Schallplatte zu machen, als junger Mann versuchte er sein Glück mit einem Musikstudium auf Lehramt in Kiel, um es dann doch zunächst lieber als Straßenmusikant in Spanien finden zu wollen. Doch "gut Ding will Weile haben"!

Den  - mentalen  - Durchbruch beeinflusst hat wohl ein spontaner Auftritt 1998 mit dem befreundeten Filmregisseur Andreas Dresen vor 3500 Menschen in der Berliner Columbiahalle. Es war ein Tribut-Konzert für Liedermacher Gerhard Gundermann. Prahl sang dessen Song "Vater" und zwar so, dass es in der überfüllten Halle plötzlich ganz still und dann sehr laut wurde.

Danach machte er sich jedoch zuerst als Schauspieler einen Namen. Den Startschuss für seine nun wiederaufgenommene Musikerkarriere gab er selbst Anfang 2010, als er an seinen Küchentisch in Berlin lud, seine Gitarre hervorholte und einige Song-Skizzen vorstellte.

Und endlich ist es soweit: Axel Prahl bringt, 51-jährig, sein erstes Album heraus. Doch er singt nicht irgendwas! Er interpretiert nicht Brel neu oder Brecht anders, singt keinen Swing oder Schlager der zwanziger Jahre, nicht Rio Reiser, den er sehr schätzt, oder Hans Albers, nein, ... mit drei Worten gesagt: Prahl singt Prahl.
Er singt, was aus der eigenen Feder und dem eigenen Erleben entsprungen ist - mit "Blick aufs Mehr". Seine Band ist ein kleines handverlesenes Orchester von Musikern, die in der deutschen Rock-, Jazz- und Klassikszene einen klangvollen Namen und eine Menge Erfahrung einzubringen haben.
Prahl und seine Musiker verbinden gekonnt die verschiedensten musikalischen Stilmittel. Das ist im besten Sinne abwechslungsreich, wenn nach fast minimalistischen Balladen große Orchesterarrangements und nach Klezmerklängen gerade heraus gespielte Rocknummern folgen.

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