Autodieb vorläufig festgenommen
Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf hat in Bad Muskau einen gestohlenen BMW entdeckt. Das Auto war erst wenige Stunden zuvor in Großenhain gestohlen worden. Von dem Fahrer fehlte allerdings jede Spur. Die Polizisten suchten den Bereich ab und entdeckten in einer nahegelegenen Straße einen 27-Jährigen. Ein Fährtenhund brachte Klarheit, dass genau dieser Mann den schwarzen 3er gefahren hatte.

Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest, das Auto wurde sichergestellt. Der rechtmäßige Eigentümer hatte den Verlust bis dato noch nicht bemerkt und wurde von der Polizei über den Sachverhalt informiert. Er wird sein Fahrzeug baldmöglichst zurückbekommen. Die Soko Kfz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Sturmtief "Xaver" sorgt vereinzelt für Verkehrsbehinderungen
Sturmtief "Xaver" hat im Verlauf der Nacht zu Freitag und auch im Tagesverlauf vereinzelt für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die meisten Kraftfahrer in der Oberlausitz waren jedoch gut informiert und vorbereitet. Die Unfallsituation in den Landkreisen Bautzen und Görlitz blieb in der ersten Tageshälfte durchaus im Rahmen des Normalen. Zwischen Mitternacht und 12:00 Uhr wurden der Polizei in Summe 19 Verkehrsunfälle per Notruf gemeldet. Nur in einem Fall wurde ein Mann leicht verletzt.

Einige Einsätze für Feuerwehr und Polizei, aber auch für Straßenmeister- oder Dachdeckereien standen auf der Tagesordnung. Mit Geschwindigkeiten an die 100 km/h rüttelte der böige Wind an Dächern und Bäumen. Herabstürzende Äste, vereinzelt auch ganze Bäume versperrten manche Straße. In Zittau und Bautzen stürzten Dachziegel, Solarplatten und andere Dachaufbauten zu Boden und beschädigten parkende Autos. Besonders in den Höhenlagen und auf offenem Gelände packten die Böen erbarmungslos zu und drückten Lkw in die Straßengräben, so beispielsweise auf der S 109 bei Malschwitz. Auf der B 178 bei Großhennersdorf und kurz vor dem Ausbauende bei Obercunnersdorf kippten gegen 02:05 Uhr und 03:30 Uhr zwei Lkw um. Hinzu kam, dass aufgrund der winterlichen Witterung die Straßen mancherorts glatt und rutschig waren. So erwischte es in Schleife im Lieskauer Weg gegen 08:40 Uhr einen Pickup, der von der Straße abkam und umkippte. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Überladener Holztransporter
Einen augenscheinlich überladenen Holztransport haben Lkw-Kontrollkräfte der Polizeidirektion Görlitz Donnerstagmorgen in Rietschen aus dem Verkehr gezogen. Der Volvo-Sattelzug war bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 40 Tonnen zu etwa 22 Prozent überladen. Das entspricht 8,8 Tonnen zu viel Ladung, die auch noch schlecht gesichert war. Doch dem nicht genug: am Fahrzeug wurden bei der Kontrolle auch erhebliche technische Mängel offenbar. Ein hinzugezogener Gutachter stufte den polnischen Sattelzug als verkehrsunsicher ein. Er bleibt nun bis zur Behebung der Missstände stehen. Anzeigen gegen Fahrer (23) und Halter werden folgen.

Fahrt zum Striezelmarkt fand jähes Ende
Ein 20-Jähriger machte sich mit einigen Freunden am Samstagabend auf den Weg in die Landeshauptstadt, um den dortigen "Striezelmarkt" zu besuchen. Dazu befuhr er mit seinem PKW Mitsubishi die S 95 von Leppersdorf in Richtung Radeberg. Hier kam er auf einer Gefällestrecke vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam im Straßengraben zum Stillstand. Bei der Unfallaufnahme staunten die Polizeibeamten nicht schlecht. Insgesamt sechs Personen befanden sich zum Unfallzeitpunkt in dem Kleinwagen. Glücklicherweise wurden die jungen Leute im Alter von 15 bis 23 Jahren nur leicht verletzt. Der PKW steht für solche Fahrten zukünftig allerdings nicht mehr zur Verfügung. An ihm entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

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