Bürgerarbeit im Kreis Bautzen -
der Kreis Bautzen nimmt an einem Modellprojekt der Bundesregierung teil.  Zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse werden vom Bund mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

  Ferienjobs anrechnungsfrei -
künftig werden Bezüge aus Arbeitslosen- oder Sozialgeld nicht mehr gekürzt, wenn Kinder aus einer Familie mit Arbeitslosen- oder Sozialbezug in den Ferien selbst Geld verdienen wollen. Voraussetzung dafür ist, dass der Ferienjob nicht länger als vier Wochen im Jahr ausgeübt wird und der Verdienst unterhalb 1.200 Euro im Jahr liegt. Desweiteren dürfen Schüler nicht älter als 25 Jahre sein. Die Bautzener Bundestagsabgeordnete Maria Michalk hatte sich nachdrücklich für diese Neuregelung eingesetzt.

Die Bautzener Bundestagsabgeordnete Maria Michalk
"Jugendliche werden motiviert, Anschaffungen durch eigene Arbeitsleistungen zu erwirtschaften, da sie mehr Geld in der Tasche haben. Schülerinnen und Schüler können sich so mit ihrem selbst hinzuverdienten Geld bestimmte Wünsche finanzieren." Dies stärke das Selbstbewusstsein der Jugendlichen in die eigene Leistungsfähigkeit. Zudem würden die Jugendlichen an die Arbeitswelt herangeführt und sammelten erste Praxiserfahrungen. Diese Regelung wurde mit einer Verordnung in Kraft gesetzt. "Damit die betroffenen Familien bereits in dieser Feriensaison davon profitieren können, war es wichtig, diese Regelung schon vor der Neuregelung der generellen Hinzuverdienstgrenzen im Herbst zu beschließen," erklärte Maria Michalk.

  Wolfsvortrag und Spiele -
das Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz" lädt am Mittwoch 10:00 Uhr zu einem Wolfsvortrag für Kinder ein. Im Anschluss gibt es auf der Wiese Wolfsspiele.
 
der Bautzener Triathlet Maik Petzold  Verspäteter Saisonstart -
der Bautzener Triathlet Maik Petzold startet am Sonntag beim Dextro Energy WorldChamps Rennen in Hamburg. Nachdem er im letzten Jahr die Gesamtweltcupführung mit einem 6. Platz bei seinem Lieblingsrennen übernehmen konnte, will er es dieses Jahr nach langer Verletzungspause ein wenig sachter angehen lassen.
Ziel ist, sich bis zum Grand Final in Budapest weiter in Topform zu bringen. Für alle, die das Rennen nicht vor Ort verfolgen können, überträgt das ARD den Wettkampf der Männer am Samstag live ab 13:40 Uhr.
  Bienenhaltung wird gefördert -
die vom Kreistag in Forst beschlossene Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Bienenhaltung gilt auch 2010. Danach werden Maßnahmen bezuschusst, die dazu beitragen, den Bestand an Bienenvölkern züchterisch anerkannter Rassen im Landkreis Spree-Neiße zu erhöhen.
Bienenhaltung wird gefördert
Förderfähig sind dabei insbesondere die Anschaffung oder eigene Vermehrung von Bienenvölkern und/oder der Weiseln, die Fütterung eingewinterter Bienen und der Kauf von arzneimittelrechtlich zugelassenen Behandlungsmitteln. Zuwendungsberechtigt sind alle Imker, die ihren Hauptwohnsitz im Landkreis Spree-Neiße haben und von dort aus die Imkerei betreiben.
 
  Umzug in Bautzen -
die Abendmittelschule Bautzen wird am 9. August am Standort in der Daimlerstraße ihre Räume beziehen. Bisher ist die Einrichtung in der Dr.-Salvador-Allende-Mittelschule untergebracht. Interessenten, die an der Abendmittelschule ihren Haupt- oder Realschulabschluss ablegen möchten, werden gebeten ihre Anmeldungen bereits an folgende Anschrift zu senden:
Abendmittelschule Bautzen *z.Hd. Frau Lange
Daimlerstraße 6 * 02625 Bautzen
 
   Fußballknaller in Panschwitz -
als aktueller Kreispokalsieger geht es am 25. Juli für die 1. Männermannschaft des SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau e.V. in die Landespokal-Ausscheidung. Als Gegner erwarten sie auf heimischen Platz die Mannschaft des Dresdner SC 1898. Der Vierte der Bezirksklasse Staffel 4 ist ein ganz schwerer Brocken. Aber bereits im Kreis-Pokalfinale schafften die Mariensterner mit 4:1 einen souveränen Überraschungssieg. Gegen die als hoher Favorit gehandelten Königsbrücker boten die Schützlinge von Trainer Marko Riedel in der zweiten Halbzeit durchaus Fußball auf Bezirksklasseniveau.
 
  Jobticket statt Auto -
der Landkreis Görlitz denkt über die Einführung eines Job-Tickets nach. Vor allem für Mitarbeiter des Landratsamtes, die 2012 ins neue Landratsamt auf der Görlitzer Bahnhofstraße/Ecke Berliner Straße wechseln werden oder die bereits jetzt täglich pendeln, soll das eine Alternative zum Auto werden. Beim Jobticket handelt es sich um eine persönliche Zeitkarte für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Firmen, Behörden oder Verbänden für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, verbunden mit einer besonderen Ermäßigung.
 
  Geringste Scheidungsrate -
Sachsen hat bundesweit die geringste Scheidungsrate. Auf 10.000 Einwohner kamen 2009 ganze 18 Ehescheidungen. Bundesweit wurden 23 Ehen je 10.000 Einwohner geschieden.
 
  Elbschwimmen am Wochenende -
es war ein Schwimmevent der besonderen Art, das Elbschwimmen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft am vergangenen Sonnabend.  Zum 15jährigen Jubiläum wurden drei Strecken angeboten: Start in Königstein 10,4 Kilometer, ab Rathen 3,5 und ab Fähre Rathen 900 Meter. Ziel war jeweils die Stadt Wehlen.
Auch drei Aktive des OSSV nahmen die Herausforderung mit Spannung an. Schließlich ist es nicht alltäglich, 10,4 Kilometer auf der Elbe stromabwärts zu schwimmen. Die Teilnehmerzahl in diesem Lauf wurde wegen des hohen Risikos auf  dreißig Schwimmer begrenzt.
Klaus Körner (Jg. 62) führte das Feld an, gefolgt auf Platz zwei von Patrick Boden (Jg. 90) und  Theo Schnappauf (Jg. 42). Weniger spektakulär doch auch sehr erfolgreich für die OSSV-Schwimmerinnen und Schwimmer war ein am Vortag durchgeführte Schwimmwettkampf im Geierswalder See.
Bereits zum fünften Mal fand  im Lausitzer Seenland, der größten Landschaftsbaustelle Europas, die Sportveranstaltung Lausitzer Seenland 100 statt. Reichlich 500 Starter absolvierten den 1000 Meter langen Kurs. Fabian Nadolny (Jg. 90) schaffte es in einer sehr stark vertretenen Altersklasse als erster ins Ziel zu kommen und errang als schnellster Mann den Siegerpokal. In der gleichen Altersklasse folgte ihm auf Platz 2 Patrick Boden (Jg.90).  Ebenfalls erste Plätze belegten Dorit Roßberg, Manja Vogel, Theo Schnappauf und Jürgen Rabitz.
 
  Gut angekommen -
das Hörkunstfestival obPHON'10 in Kirschau ist den Veranstaltern zufolge gut angekommen. Trotz Hitze, Urlaubszeit und Fußball hätten viele Besucher, die unter anderem extra aus Dresden und Berlin angereist waren, die Hörkunstausstellung und die Konzerte. Bei den Konzerten staunten die Besucher oft nicht schlecht, als Gegenstände wie Tennisbälle, Plastikteller oder Schallplatten aus Keramik zum Einsatz kamen.
Aber auch ein klassisches Orgelkonzert, elektronische und experimentelle Popmusik aus Japan, Akkordeonmusik, das unverwechselbare Universal Druckluft Orchester Dresden und weitere Veranstaltungen lockten Besucher nach Kirschau. Kommentare im Gästebuch: "DANKE, es war eine große Bereicherung! Ihr seid genial!" oder auch "Eine ganz neue Erfahrung in Kirschau. Die Zeltinstallation bei gefühlten 50°C war echt super!"
Die Künstler selbst waren begeistert von dem Veranstaltungsort Werk IV, dem Dorf Kirschau und der Region Oberland. Obwohl einige von ihnen vor Ort weiter arbeiteten, genossen sie die Ruhe und den Aufenthalt in der ARTresidenz. Auch der Austausch mit anderen Künstlern war für viele ein Grund länger zu bleiben oder während der 11 Tage öfter nach Kirschau zu kommen. Und das, obwohl die Künstler für ihre Arbeit zum Festival kein Honorar und nicht einmal die Fahrtkosten gezahlt bekamen. Das war wegen fehlender Fördermittel nicht möglich.
 
  Fotos von Wolf-Welpen -
von den Welpen im Milkeler Rudel gibt es Fotoaufnahmen.  Beim Daubitzer Rudel sind zwar noch keine Welpen gesehen, aber Spuren gefunden worden. Zudem gibt es konkrete Hinweise auf Nachwuchs beim Seenland- und beim Daubaner Rudel, die Bestätigung des Nachwuchses durch das Monitoring in Form von dokumentierten Spuren oder Fotos steht hier aber noch aus.
 Wolfs-Welpen Milkener Rudel * Foto Marko Zischewski (c)
Die Welpen sind jetzt ungefähr acht Wochen alt. Mit ca. 3 Wochen verlassen sie das erste Mal den von der Wölfin gegrabenen Bau und fangen an die Umgebung zu erkunden. Mit zunehmendem Alter wird ihr Aktionsradius größer. Sie verbringen dann viel Zeit wartend und spielend auf so genannten Rendezvous-Plätzen. Dort werden sie weiter von beiden Eltern versorgt, auch manche Jährlinge (ein Jahr ältere Geschwister) beteiligen sich an der Aufzucht der Jungen. Manche Wölfinnen ziehen mit ihrem Nachwuchs bereits in den ersten Wochen mehrfach um. Solange die Welpen klein sind, haben sie auch an den neuen Standorten Höhlen als Rückzugsräume.
 
  Türken geschnappt -
die Bundespolizei hat in Görlitz zwei Türken aus dem Verkehr gezogen. Sie waren illegal eingereist und wurden nach Polen abgeschoben.
 
  Unfall bei Bischofswerda -
ein 29jähriger Autofahrer ist schwer verletzt worden, als er zwischen Neustadt und Putzkau beim Überholen gegen einen vor dem Überholten fahrenden Skoda prallte. Beide Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab, der Ford überschlug sich mehrmals. Sein Beifahrer und die beiden Insassen des Skoda kamen mit leichten Verletzungen davon.
 
  Vermisst und wiedergefunden -
die Polizei hat eine 56jährige Dresdnerin gerettet, die sich verirrt hatte, Sie war mit ihrem Fahrrad entlang der Neiße zwischen Zentendorf und Podrosche unterwegs, als ihr Fahrrad kaputt ging. Mittlerweile hatte sie die Orientierung verloren, konnte auch nicht feststellen, ob sie sich auf polnischer oder deutscher Seite der Neiße befand. Mit vereinten Kräften deutscher und polnischer Polizisten wurde die Frau gegen 17:30 Uhr auf polnischer Seite, in Höhe der Hochschule der Sächsischen Polizei Rothenburg, wohlbehalten aufgefunden.
 
  Prügelei am Kiosk -
ein 38jähriger Görlitzer hat auf seine Trinkkumpanen am Kiosk eingedroschen, weil er seinen Geldbeutel vermisste. Die Polizei kassierte ihn schließlich ein.
 
  Sonntag der geklauten Autos  -
gleich drei Autos sind in Jonsdorf am Sonntag gestohlen worden  Es verschwanden ein schwarzer Audi, ein grauer Golf und ein VW Multivan. Schaden insgesamt: 37.000 Euro. Alle drei Autos stehen nun auf der Fahndungsliste der Polizei.
 
  Schwan geköpft -
Unbekannte  haben einer Sandsteinfigur des Schwanenbrunnens in Zittau Kopf und Hals abgebrochen. Der Schaden am Wasser speienden Schwan beträgt etwa 1.000,- €. Zeugen der Tat werden gebeten, sich im Polizeirevier Zittau, Telefon 03683-620 zu melden.

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