♦  Regeln für Fluthilfe -
die Regeln für die Vergabe der Fluthilfegelder hat der Görlitzer Stadtrat festgelegt. Demnach erhält jeder schwer betroffene Privathaushalt unverzüglich 600 Euro Soforthilfe. Schwer betroffen ist ein Haushalt, wenn Wohnbereiche in erheblichem Maße überflutet wurden oder erhebliche Schäden am Gebäude entstanden sind.
Euro200plus 

Die gleiche Summe wird auch an schwer betroffene Unternehmen gezahlt, bei denen "Betriebsräume in erheblichem Maße überflutet wurden, Produktionsanlagen Flutschäden aufweisen oder am Inventar ein geschätzter Mindestschaden von 5.000 Euro entstanden ist. Das Geld gibt es nur, wenn keine eigene Versicherung für die Schäden aufkommt. Formulare gibt es unter www.goerlitz.de

♦  Vorwurf von Greenpeace -
wenn es bei der unterirdischen Einlagerung des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) zu größeren Unfällen kommt, müsste die Allgemeinheit dafür zahlen. Das befürchten zumindest Umweltschützer einem Bericht der taz zufolge. Der Energiekonzern Vattenfall möchte die Verpressung des Treibhausgases in Deutschland erproben. Laut Greenpeace haftet Vattenfall aber nur bis zu 150.000 Euro, im Vergleich zu möglichen Schäden sei diese Summe "lächerlich".

♦  Freigabe des ersten Teilabschnittes -
nach Abschluss der Straßenbauarbeiten des ersten Teilabschnittes der Bautzener Straße zwischen Demianiplatz und Mittelstraße in Görlitz wird dieser Bereich am 2. 9. als Sackgasse bis einschließlich Zufahrt zum Elektrofachhandel für den Verkehr freigegeben. Der Abzweig zur Mittelstraße ist noch nicht fertig gestellt und kann somit nicht genutzt werden. Im freigegebenen Straßenabschnitt besteht keine Wendemöglichkeit für LKW. Die Mittelstraße bleibt bis zur Fertigstellung des 2. Teilabschnittes weiterhin eine Sackgasse.
Die Straßenbaumaßnahme wird im Rahmen der Städtebauförderung Gründerzeitviertel als Gemeinschaftsprojekt mit den Stadtwerken Görlitz durchgeführt. Der Gesamtleistungsumfang Straßenbau für den 1. Bauabschnitt ist mit 465.000 Euro geplant. Mit der Fertigstellung des 1. Teilabschnittes sind etwa 50 Prozent der Kosten angefallen. Der Abarbeitungsstand des 2. Teilabschnittes liegt bei den Tiefbauleistungen der Stadtwerke bei 90 Prozent, die Straßenbauarbeiten bei 30 Prozent.

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