Ulbig Markus Minister SMIpressepicture♦  Bürokratie verzögert Auszahlung -
Flutopfer in der Oberlausitz haben bislang noch keinen einzigen Cent aus dem Fonds des Landes Sachsen erhalten. Das hat Innenminister Markus Ulbig eingestanden. Die Soforthilfen sollen nächste Woche ausgezahlt werden.

♦  Vermisster gesucht -
die Görlitzer Polizei sucht nach einem 17jährigen. Martin L. ist am 22. August verschwunden. Zuletzt wurde er in der Görlitzer Altstadt gesehen. Er ist 1,70 m groß, athletisch, war mit einer hellen, knielangen Hose mit Blumenmuster, einer dünnen, schwarzen Fleece-Jacke, dunklen Halbschuhen und einem schwarzen Hemd bekleidet. Martin Lindner trug eine schwarze Umhängetasche und einen hellen, großen Rucksack.
Hinweise unter 03581-468224.

♦  Kürzungen treffen ZVON -
die geplanten Kürzungen im Nahverkehr trifft auch Nahverkehrskunden und Verkehrsunternehmen im Bereich des Zweckverbandes Oberlausitz Niederschlesien ZVON. Sachsen will 7,5 Prozent der Kosten einsparen. Das sind 30 Mio Euro jährlich. Für den ZVON bedeutet das eine jährliche Kürzung um 3,6 Millionen Euro.

"Die Auswirkungen für die Fahrgäste und Verkehrsunternehmen wären enorm", heißt e sin einer Mitteilung des ZVON. Trotz eines Einwohnerverlustes  in den  Landkreisen sowie einem Rückgang der Schülerverkehre seien die Fahrgastzahlen gesteigert worden. Angesichts dieser dramatischen Kürzung müsse Vieles von dem, was im Nahverkehrssystem aufgebaut wurde bzw. was in der Planung ist, künftig infrage gestellt werden. Nicht nur Baumaßnahmen seien gefährdet. Auch erhöhte Schülerbeförderungskosten kämen auf die Lausitzer zu.

♦  Mutmaßlicher Messerstecher schweigt -
nach der tödlichen Familientragödie in Barzig bei Großräschen schweigt der Tatverdächtige weiter zu seinem Motiv. Der 61jährige soll mehrfach auf seine 23 Jahre jüngere Ehefrau eingestochen haben. Sie verblutete. Ihre drei Töchter befinden sich in Obhut des Jugendamtes.

♦  Sterne für Campingplätze -
die beiden Campingplätze in Niemtsch und Großkoschen haben erneut Bestnoten erreicht. Sie dürfen sich wieder mit fünf Sternen schmücken. Bewertungskriterien waren u. a. Platzgestaltung und Standflächenkomfort, Ausstattung und Zustand der Sanitäranlagen sowie die gastronomische Versorgung.

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