Jörg Adler (r.) und Zittaus OB Arnd Voigt bei der Ankunft in Jasna Góra (Lichtenberg), einem Ortsteil von Bogatynia (Reichenau) * Foto Rolf Hill

Jörg Adler (r.) und Zittaus OB Arnd Voigt bei der Ankunft
in Jasna Góra (Lichtenberg), einem Ortsteil von Bogatynia (Reichenau).

Ein weiterer, nun schon dritter Hilfstransport mit noch im Allwetterzoo der westfälischen Stadt Münster gelagerten Sachspenden aus der dortigen Bevölkerung wird gegenwärtig für die Reise ins Dreiländereck zusammengestellt. Darüber informierte jetzt der zoologisch-technische Direktor der Einrichtung, Jörg Adler.

Der Hilfstransport am Morgen des 28. August beim Passieren der Neißebrücke an der Zittauer Chopinstraße. * Foto: Rolf Hill
Der Hilfstransport am Morgen des 28. August beim Passieren
der Neißebrücke an der Zittauer Chopinstraße.

Der 64jähriege gebürtige Sachse - er war bis zum Jahre 1989 im Leipziger Zoo tätig - hatte bereits zwei umfangreiche derartige Aktionen initiiert. Während es sich bei der ersten um eine wirkliche Soforthilfe zugunsten des Zittauer Tierparks handelte, kam Jörg Adler am 28. August mit einem ganzen Konvoi von acht Tracks mit rund 30 Tonnen Hilfsgütern für die Einwohner von Bogatynia (Reichenau) und Hrádek nad Nisou (Grottau).
Diesmal handele es sich um einen Lkw mit Hänger, kündigte er an. Die Ladung bestehe aus Kleinmöbeln, Fahrrädern, Kinderbedarf, Haushaushaltswaren und sogenannter "weißer Ware" (Waschmaschinen, Kühlschränke, Elektroherde etc.), die von noch vorhandenen Geldspenden zugekauft wird. Der Transport startet voraussichtlich am Dienstag, dem 14. September, soll am nächsten Tag entladen werden und wird am Donnerstag, dem 16. September die Rückfahrt antreten.

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