Merkel AngelaBundeskanzlerin Angela Merkel hat auf das Schreiben von Oberbürgermeister Joachim Paulick vom 20. August geantwortet, in dem er um dringende Unterstützung für die Betroffenen der Flut ersuchte.
In dem Schreiben heißt es: "Ich bin zuversichtlich, dass wir … gemeinsam alle Möglichkeiten der Hilfeleistung für den Freistaat Sachsen ausloten und vorhandene Ressourcen mobilisieren können. Selbstverständlich gehört hierzu auch die Frage der möglichen Verlängerung der Mittelverwendung aus dem Aufbauhilfefonds für das Hochwasser 2002."

Frau Dr. Merkel äußert in ihrem Schreiben, dass die Bewältigung der Folgen des Hochwassers für Sie persönlich und für die Bundesregierung eine große Bedeutung haben. Die Stadt Görlitz könne sicher sein, dass die zuständigen Bundesressorts gemeinsam mit dem Freistaat an der Mobilisierung der verfügbaren Ressourcen arbeiten.
Oberbürgermeister Joachim Paulick nahm das Schreiben mit Erleichterung zur Kenntnis und hofft nun auf ein schnelles Anlaufen einer effektiven Hilfe für die durch die Flutkatastrophe geschädigten Familien und Unternehmen: "Ich erwarte nun schnelles Handeln des Ministerpräsidenten und der Staatsregierung, um das Angebot der Bundeskanzlerin bezüglich des Aufbauhilfefonds für das Hochwasser 2002 aufzugreifen. Die bisherige Position, es sei wegen einer Zweckbindung der Bundesmittel an das Ereignis 2002 unmöglich, die rund 450 Millionen Euro den Opfern der Flutkatastrophe 2010 zur Verfügung zu stellen, kann nun von der Landesregierung nicht mehr gehalten werden." 

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