Die Botschaft von ein Kurs in WundernBraucht es Bücher, die "Ein Kurs in Wundern" erklären? Kenneth Wapnick meint ja und hat unter anderem dieses verfasst. "Die Botschaft von Ein Kurs in Wundern".

Nun gilt Kenneth Wapnick als bester Kenner der Materie. Immerhin hat er Helen Schucman nicht nur persönlich kennen gelernt sondern ihr auch bei der Fertigstellung des Kurses geholfen. Und tatsächlich entpuppt sich dieses Erklärbuch als hilfreiche Handhabe und kluge Ergänzung.

Das mag daran liegen, dass Wapnick nicht wirklich hingeht und versucht, den Kurs zu erklären. Vielmehr nutzt er seine jahrelange Erfahrung aus diversen Seminaren und erläutert in diesem Buch, wo die Schüler des Kurses oft Denkfehler begehen, welchen Irrtümern sie aufsitzen oder was sie zu wörtlich nehmen. Kenneth Wapnick tut das auf eine angenehme, egofreie und nüchterne Art.

Er verdeutlicht einige Aussagen des Kurses, die offenbar immer wieder missverstanden werden. Und er stellt in einem ausführlichen Teil dar, warum zum Beispiel das Bilden von Gruppen nicht dem Geist des Kurses entspricht. Dabei schadet ihm sein akademisches Wissen als Psychologe nicht. Bei seiner Ausdrucksweise hin und wieder allerdings schon.

Seine Sätze sind immer lang, teilweise verschachtelt und hin und wieder auch mit Fachbegriffen gewürzt. An einigen Stellen liest es sich ausgesprochen schwer, was Wapnick zu sagen hat. Vor allem, wenn er beginnt, einige Dinge - wie die Trennung des Selbst - zu verkomplizieren. Das macht er allerdings spätestens im Anhang wieder gut, wenn er ein bisschen persönlicher und dadurch authentischer wird. Man spürt, dass er mit ganzem Herzen möchte, dass die Menschen den Kurs verstehen und leben. Und dabei hilft dieses Buch mit Sicherheit.

{loadnavigation}

Share Button