Neal Donald Walsh Gespräche mit GottWie Neale Donald Walsch auf Gott gestoßen ist, allein das ist eine Geschichte, wie sie sich einprägt. Der Mann, der wegen eines Unfalls praktisch nicht arbeitsfähig war und vergeblich nach einem Job suchte, rutschte schließlich bis in die Obdachlosigkeit ab. Und erst nachdem er eine neue Chance erhalten hatte, die sich als recht kurzlebig erwies, sprach plötzlich Gott zu ihm. Und beantwortete seine Fragen.

Nun mag man zu Gott, Glauben und Stimmen, die einem die Welt erklären, stehen wie man will. Das, was Walsch in seinen "Gesprächen mit Gott" thematisiert, wie er es tut und welche Werte er damit vermittelt, ist absolut lesenswert.

 

Selbst dort, wo eindeutig Walsch das Zepter übernimmt - Gott rät mit Sicherheit nicht zu Vorsorgeuntersuchungen, ebenso, wie es ihm völlig egal sein dürfte, ob jemand Alkohol trinkt oder raucht oder ob Hanf nun gut oder schlecht ist und wenn ja wofür - bleibt er unterhaltsam. Wenn auch nicht durchweg glaubwürdig. Daran braucht man sich allerdings nicht allzusehr zu stören.

Der Inhalt des Buches ist dem gängigen Denksystem verpflichtet. Gott urteilt, der Mensch ist sündig und macht Fehler. Insofern bietet es nicht wirklich Neues. Aber es ist ein guter Einstieg, sich mit Fragen des Lebens zu beschäftigen, die über den Lohnerwerb und die persönlichen Beziehungen hinausgehen. Wer bei Walsch nicht stehen bleibt, kann dieses Buch als Stufe betrachten. Eine Stufe, die man gern betritt. Weil die meisten Themen darin unterhaltsam und teilweise sogar witzig abgehandelt werden.


Fazit: Ein guter Einstieg in spirituelle Themen.

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