John Irving - Letzte Nacht in Twisted RiverJohn Irving ist wohl einer der bekanntesten Schriftsteller der Gegenwart. Seine Bücher sind Bestseller. Sie werden verfilmt. Und wenn ein neues Werk erscheint, geht es in die Bestsellerlisten. Und das ist auch gerechtfertigt. Irving hat seinen eigenen Stil entwickelt. Seine Geschichten, seine Erzählweise und seine Protagonisten sind speziell. Immer tauchen Bären auf, immer sein Lieblingssport Ringen. Dass die Kapitel sehr lang sind, damit muss der Leser leben. Wer Irving kennt, weiß aber ohnehin was zu erwarten ist.


Kürzlich erschien "Letzte Nacht in Twisted River", "nur" etwas über 700 Seiten stark. Ein Koch flieht über Jahrzehnte hinweg mit seinem Sohn vor einem sich rächen wollenden Polizisten. Der Junge hat einst dessen Geliebte versehentlich mit einer Bratpfanne erschlagen. Aus ihm wird übrigens ein berühmter Schriftsteller. Als Meinung zu diesem Roman darf man eigentlich nur "ein Irving halt" äußern. Die Geschichte an sich ist durchschnittlich, aber die Art der Erzählung wie gewohnt. Ein neues "Garp und wie er die Welt sah" oder "Hotel New Hampshire" ist "Letzte Nacht in Twisted River" nicht. Aber halt ein Irving.

 
John Irving - Letzte Nacht in Twisted River
Verlag: Diogenes
ISBN: 978-3257067477
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