The Bewitched Hands On Top Of Our Heads: Hard to CryThe Bewitched Hands On Top Of Our Heads: Hard to Cry
Eine EP ist in der heutigen Zeit eigentlich ein vergessener Begriff. Es ist der Gegensatz zur LP, also zum Longplayer. Es handelt sich um eine Veröffentlichung, die meist so um die 20 Minuten Spielzeit hat. Die Band mit dem seltsamen Namen The Bewitched Hands On Top Of Our Heads brachte kürzlich eine EP mit dem Titel "Hard To Cry" heraus und diese ist absolut empfehlenswert. So sehr, dass man auf das irgendwann folgende Album gespannt sein darf.

Geboten werden fünf melodienselige Songs. Wie heißt es im Pressetext so schön? "Diese Musik ist so frisch und farbenfroh, reich und adrenalingeladen, dass sie einfach plötzlich Sinn macht." Gitarren (angeblich drei mit unterschiedlichem Klang) und ein Schwall von Stimmen bestimmen diese einfallsreiche Musik, die es zu entdecken lohnt.

 

The Bewitched Hands On Top Of Our Heads: Hard to Cry
 

 
Hafdis Huld: Synchronised Swimmers
Hafdis Huld - was für ein Name. Man stelle sich eine Konversation vor. "Was hörst Du für Musik?" "Hafdis Huld." Vielleicht denkt manch einer an seltsamen, dumpfen Hardrock mit Gegrunze. Wer denkt an eine Elfe aus Island? In ihrer Heimat ist die Sängerin anscheinend eine Berühmtheit.
Nun versucht sie sich immer mehr international, eifert musikalisch aber nicht Björk nach, sondern macht auf ihrem zweiten Soloalbum angenehme, ruhige Popmusik. Mit schöner Stimme und schönen Stücken, eingängig und unschuldig. Das beginnt auf "Synchronised Swimmers" bei "Action Man", geht über "Daisy" und endet bei "Winter Sun", dessen Titel ja auch schon romantisch ist. Der Vorteil der Hörer: sie können für verwirrte Gesichter sorgen. Sie müssen nur erzählen, dass sie Hafdis Huld hören.
 
 
 
   
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